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dc.contributor.authorBrun, Delphine
dc.date.accessioned2025-02-19T04:13:26Z
dc.date.available2025-02-19T04:13:26Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-02-18T10:20:04Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/98682
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/151478
dc.description.abstractIn our Western society, which has become intolerant of risk, the identification, treatment and management of “dangerous offenders” have taken on a predominant role in criminal law enforcement in recent years. In the current context, dangerousness and actuarial methods have become decisive factors, and psychiatric expertise one of the keystones of criminal justice. The concept of just punishment is no longer viewed through the prism of fault, as the notion of dangerousness has freed itself from the notions of guilt and intent, but through the prism of prediction. As a result, the question submitted to the expert by the courts now seems more relevant: is the offender who has committed a fault dangerous? This study takes a critical look at the situation that currently prevails between the offender, the judge and the expert in the assessment of dangerousness.
dc.description.abstractIn unserer westlichen, risikointolerant gewordenen Gesellschaft hat die Identifizierung, Behandlung und Betreuung „gefährlicher Straftäter“ in den letzten Jahren eine herausragende Stellung in der Strafverfolgung eingenommen. In der heutigen Zeit sind Gefährlichkeit und versicherungsmathematische Methoden zu entscheidenden Faktoren und psychiatrische Gutachten zu einem der Eckpfeiler der Strafjustiz geworden. Das Konzept der gerechten Strafe wird nicht mehr durch das Prisma der Schuld betrachtet, da sich der Begriff der Gefährlichkeit von den Begriffen Schuld und Vorsatz befreit hat, sondern durch Vorhersagen. Daher scheint eine Frage, die dem Sachverständigen von der Justiz vorgelegt wird, nunmehr relevanter zu sein: Ist ein Straftäter, der einen Fehler begangen hat, gefährlich? Die vorliegende Studie wirft einen kritischen Blick auf die derzeitige Situation zwischen Straftäter, Richter und Gutachter im Rahmen der Gefährlichkeitsbeurteilung.
dc.languageFrench
dc.rightsopen access
dc.subject.otherUnabhängigkeit, Richter, Experte, Gutachten, Psychiatrie, Gefährlichkeit, Risiko, Rückfall, Straftäter, Rückfallrisiko
dc.subject.otherthema EDItEUR::L Law
dc.titleDangerosité : du juge influencé par l'expert au juge indépendant
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.38107/059
oapen.relation.isPublishedByd0408bce-74b7-4793-a126-7c47e3617d24
oapen.pages208
oapen.place.publicationZurich
dc.abstractotherlanguageIn unserer westlichen, risikointolerant gewordenen Gesellschaft hat die Identifizierung, Behandlung und Betreuung „gefährlicher Straftäter“ in den letzten Jahren eine herausragende Stellung in der Strafverfolgung eingenommen. In der heutigen Zeit sind Gefährlichkeit und versicherungsmathematische Methoden zu entscheidenden Faktoren und psychiatrische Gutachten zu einem der Eckpfeiler der Strafjustiz geworden. Das Konzept der gerechten Strafe wird nicht mehr durch das Prisma der Schuld betrachtet, da sich der Begriff der Gefährlichkeit von den Begriffen Schuld und Vorsatz befreit hat, sondern durch Vorhersagen. Daher scheint eine Frage, die dem Sachverständigen von der Justiz vorgelegt wird, nunmehr relevanter zu sein: Ist ein Straftäter, der einen Fehler begangen hat, gefährlich? Die vorliegende Studie wirft einen kritischen Blick auf die derzeitige Situation zwischen Straftäter, Richter und Gutachter im Rahmen der Gefährlichkeitsbeurteilung.


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