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dc.contributor.authorStaub, Mirjam
dc.date.accessioned2025-03-07T13:20:53Z
dc.date.available2025-03-07T13:20:53Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2024-07-08T16:22:36Z
dc.identifierONIX_20240708_9783034016308_148
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91811
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/152100
dc.description.abstractDie Diskussion um die Betreuung von Schulkindern wird oft ahistorisch geführt. Doch erste Horte zur Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern gab es in der Schweiz bereits in den 1880er-Jahren. Diese pädagogischen Einrichtungen hatten zunächst den Anspruch, Schule und Familie zu ergänzen, nahmen aber bald fürsorgerischen Charakter an. Wie sie sich durchzusetzen begannen und welchen Wandlungen sie unterworfen waren, beleuchtet der vorliegende Band. Winterthur, Zürich und St. Gallen waren die ersten Städte in der Deutschschweiz, wo Horte für Schulkinder eingerichtet wurden. Entstanden als private Einrichtungen, gingen die Horte Mitte des 20. Jahrhunderts an die örtlichen Schulgemeinden über. In den Horten sollten vermeintlich gefährdete Kinder in der Zeit zwischen dem Unterrichtsende und dem Arbeitsschluss der Eltern beaufsichtigt und erzogen werden. Das damit verbundene pädagogische Handeln, die Ausbildung der Kinderhortleiterinnen und -leiter und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure mussten erst erarbeitet werden. Die Prozesse der Institutionalisierung verliefen in den Städten unterschiedlich. Die Untersuchung geht ihnen von der Zeit der Gründung bis zur Kommunalisierung der Horte nach und wirft einen neuen Blick auf aktuelle Diskussionen um Betreuungsangebote für Schul­kinder.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherSchulergänzende Betreuung
dc.subject.otherPädagogik
dc.subject.otherErziehung
dc.subject.otherHistorische Bildungsforschung
dc.subject.otherTagesstrukturen
dc.subject.otherBildung
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNB History of education
dc.titleBetreuung – Erziehung – Bildung
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.33057/chronos.1630
oapen.relation.isPublishedBya4deb45a-4c15-4ebf-9dbf-bac60653cc71
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783034016308
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationZürich
oapen.grant.number10BP12_203647
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageDie Diskussion um die Betreuung von Schulkindern wird oft ahistorisch geführt. Doch erste Horte zur Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern gab es in der Schweiz bereits in den 1880er-Jahren. Diese pädagogischen Einrichtungen hatten zunächst den Anspruch, Schule und Familie zu ergänzen, nahmen aber bald fürsorgerischen Charakter an. Wie sie sich durchzusetzen begannen und welchen Wandlungen sie unterworfen waren, beleuchtet der vorliegende Band. Winterthur, Zürich und St. Gallen waren die ersten Städte in der Deutschschweiz, wo Horte für Schulkinder eingerichtet wurden. Entstanden als private Einrichtungen, gingen die Horte Mitte des 20. Jahrhunderts an die örtlichen Schulgemeinden über. In den Horten sollten vermeintlich gefährdete Kinder in der Zeit zwischen dem Unterrichtsende und dem Arbeitsschluss der Eltern beaufsichtigt und erzogen werden. Das damit verbundene pädagogische Handeln, die Ausbildung der Kinderhortleiterinnen und -leiter und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure mussten erst erarbeitet werden. Die Prozesse der Institutionalisierung verliefen in den Städten unterschiedlich. Die Untersuchung geht ihnen von der Zeit der Gründung bis zur Kommunalisierung der Horte nach und wirft einen neuen Blick auf aktuelle Diskussionen um Betreuungsangebote für Schul­kinder.
dc.grantprojectBetreuung - Erziehung - Bildung. Die Anfänge der Horte für Schulkinder in der Schweiz 1880-1930


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