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dc.contributor.authorWeber, Nicole
dc.date.accessioned2025-03-07T14:31:14Z
dc.date.available2025-03-07T14:31:14Z
dc.date.issued2020
dc.date.submitted2020-07-20T13:37:27Z
dc.identifierONIX_20200720_9783770565382_10
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/40028
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/154476
dc.description.abstract›Skandale‹ um geheim gehaltene Verstrickungen in den Nationalsozialismus haben u. a. mit Grass, Andersch oder Walser zentrale Mitglieder der Gruppe 47 betroffen. Die Studie fragt erstmals systematisch nach der Bedeutung dieser Einflüsse für die literarischen Texte der Gruppe. Ausgehend vom gegenwärtigen Bild der Gruppe 47, von Theorien narrativer Ethik und der Geschichtsforschung zur ›NS-Moral‹ untersucht die Studie diskursive Verknüpfungen von Moral und Zugehörigkeit in den wichtigsten Texten der Gruppe 47. Qualitative und quantitative Analysen zeigen die Vorherrschaft eines partikularen Moralverständnisses sowie in mehreren Texten einen Zusammenhang dieser Moralvorstellungen mit literarischem Antisemitismus. Daneben finden sich – u. a. in Bezugnahmen auf Bubers dialogisches Prinzip, das gerade die Hinwendung zum ›radikal Anderen‹ als ethisches Handeln konzipiert – auch alternative Ethiken; allerdings oft in Texten marginalisierter oder als untypisch geltender Mitglieder wie Bachmann und Celan.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherLiterature and literary studies
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies
dc.titleKinder des Krieges, Gewissen der Nation
dc.title.alternativeMoraldiskurse in der Literatur der Gruppe 47
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783846765388
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isFundedBy969f21b5-ac00-4517-9de2-44973eec6874
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.imprintSchöningh and Fink Social Sciences
oapen.pages554
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9
dc.abstractotherlanguage›Skandale‹ um geheim gehaltene Verstrickungen in den Nationalsozialismus haben u. a. mit Grass, Andersch oder Walser zentrale Mitglieder der Gruppe 47 betroffen. Die Studie fragt erstmals systematisch nach der Bedeutung dieser Einflüsse für die literarischen Texte der Gruppe. Ausgehend vom gegenwärtigen Bild der Gruppe 47, von Theorien narrativer Ethik und der Geschichtsforschung zur ›NS-Moral‹ untersucht die Studie diskursive Verknüpfungen von Moral und Zugehörigkeit in den wichtigsten Texten der Gruppe 47. Qualitative und quantitative Analysen zeigen die Vorherrschaft eines partikularen Moralverständnisses sowie in mehreren Texten einen Zusammenhang dieser Moralvorstellungen mit literarischem Antisemitismus. Daneben finden sich – u. a. in Bezugnahmen auf Bubers dialogisches Prinzip, das gerade die Hinwendung zum ›radikal Anderen‹ als ethisches Handeln konzipiert – auch alternative Ethiken; allerdings oft in Texten marginalisierter oder als untypisch geltender Mitglieder wie Bachmann und Celan.


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