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dc.contributor.authorCáceres Mardones, Jose
dc.date.accessioned2025-03-07T15:35:31Z
dc.date.available2025-03-07T15:35:31Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2024-07-08T16:24:27Z
dc.identifierONIX_20240708_9783412524906_223
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91886
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/156594
dc.description.abstractSexuelle Praktiken zwischen Menschen und Tieren verursachten in der Frühen Neuzeit Furcht und Entsetzen. Als teuflische Sünde und Verbrechen wider die Natur wurde „Bestialität“ auch im reformierten Zürich mit der Todesstrafe geahndet. Vor Gericht sagten Zeuginnen und Angeklagte über das Unaussprechbare aus – und beschrieben ihre alltäglichen Beziehungen zu Tieren. Bullen, Kühe, Stuten und Schafe waren ein grundlegender Faktor bestialischer Konstellationen. Sie lieferten Vorbilder sexueller Handlungen und wurden selbst zum Objekt der Begierde. Auf der Grundlage einer historisch-semantischen sowie praxeologischen Analyse von Gerichtsakten verortet diese Studie Bestialität in einem Spannungsfeld zwischen individueller Körperlichkeit, dörflicher Lebenswelt und religiös-obrigkeitlichen Normen.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherTiergeschichte
dc.subject.otherSexualität
dc.subject.otherFrühe Neuzeit
dc.subject.otherthema EDItEUR::N History and Archaeology
dc.titleBestialische Praktiken
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.7788/9783412524913
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783412524906
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationKöln
oapen.grant.number10BP12_208607
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageSexuelle Praktiken zwischen Menschen und Tieren verursachten in der Frühen Neuzeit Furcht und Entsetzen. Als teuflische Sünde und Verbrechen wider die Natur wurde „Bestialität“ auch im reformierten Zürich mit der Todesstrafe geahndet. Vor Gericht sagten Zeuginnen und Angeklagte über das Unaussprechbare aus – und beschrieben ihre alltäglichen Beziehungen zu Tieren. Bullen, Kühe, Stuten und Schafe waren ein grundlegender Faktor bestialischer Konstellationen. Sie lieferten Vorbilder sexueller Handlungen und wurden selbst zum Objekt der Begierde. Auf der Grundlage einer historisch-semantischen sowie praxeologischen Analyse von Gerichtsakten verortet diese Studie Bestialität in einem Spannungsfeld zwischen individueller Körperlichkeit, dörflicher Lebenswelt und religiös-obrigkeitlichen Normen.
dc.grantprojectBestialische Praktiken. Tiere, Sexualität und Justiz im frühneuzeitlichen Zürich


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