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dc.date.accessioned2025-03-07T16:10:10Z
dc.date.available2025-03-07T16:10:10Z
dc.date.issued1987
dc.date.submitted2020-10-01T17:28:51Z
dc.identifierONIX_20201001_9783631754313_58
dc.identifierOCN: 1162642541
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/42152
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/157678
dc.description.abstractDie Fernwärmewirtschaft ist - ebenso wie die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft - ein Zweig der leitungsgebundenen Energiewirtschaft. Im Gegensatz zu den Elektrizitäts- und Gas-Versorgungsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland haben die Fernwärme-Versorgungsunternehmen jedoch keine wettbewerbsrechtliche Sonderstellung: Sie können keine rechtswirksamen wettbewerbsbeschränkenden Verträge im Sinne der 1, 15 und 18 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) abschliessen, was den anderen Versorgungsunternehmen ausdrücklich erlaubt ist. Dafür unterliegt die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einer umfassenden Kontrolle aufgrund des Energiewirtschaftsgesetzes und einer Vielzahl anderer Gesetze und Verordnungen. Ausserdem gilt für diese - zusätzlich zur allgemeinen Missbrauchsaufsicht im Rahmen des GWB - eine spezielle Missbrauchsaufsicht nach den 103-105 GWB. Diese unterschiedliche Rechtsstellung der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einerseits und der Fernwärmewirtschaft andererseits ist erklärungsbedürftig.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesHohenheimer volkswirtschaftliche Schriften
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::K Economics, Finance, Business and Management::KC Economics
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPA Political science and theory
dc.subject.otherDevelopment economics and emerging economies
dc.subject.otherIndustrial arbitration and negotiation
dc.titleDie wettbewerbspolitische Behandlung der leitungsgebundenen Energiewirtschaft
dc.title.alternativeDargestellt am Beispiel der Fernwaermewirtschaft der Bundesrepublik Deutschland
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.3726/b13951
oapen.relation.isPublishedByf6ba26fb-2881-41c1-848a-f9628b869216
oapen.pages314
oapen.place.publicationBern
dc.seriesnumber3
dc.abstractotherlanguageDie Fernwärmewirtschaft ist - ebenso wie die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft - ein Zweig der leitungsgebundenen Energiewirtschaft. Im Gegensatz zu den Elektrizitäts- und Gas-Versorgungsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland haben die Fernwärme-Versorgungsunternehmen jedoch keine wettbewerbsrechtliche Sonderstellung: Sie können keine rechtswirksamen wettbewerbsbeschränkenden Verträge im Sinne der 1, 15 und 18 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) abschliessen, was den anderen Versorgungsunternehmen ausdrücklich erlaubt ist. Dafür unterliegt die Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einer umfassenden Kontrolle aufgrund des Energiewirtschaftsgesetzes und einer Vielzahl anderer Gesetze und Verordnungen. Ausserdem gilt für diese - zusätzlich zur allgemeinen Missbrauchsaufsicht im Rahmen des GWB - eine spezielle Missbrauchsaufsicht nach den 103-105 GWB. Diese unterschiedliche Rechtsstellung der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft einerseits und der Fernwärmewirtschaft andererseits ist erklärungsbedürftig.


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