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dc.contributor.authorWanner, Clea
dc.date.accessioned2025-03-07T16:27:52Z
dc.date.available2025-03-07T16:27:52Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2023-01-12T10:42:36Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/60619
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/158258
dc.description.abstractWith its new media possibilities, film at the beginning of the 20th century brought increased intensity to the perception of body representations. It now showed the body in an aesthetic tension of authenticity, alienation, fetishization and ephemerality and at the same time created media and aesthetic constellations which combined numerous (theoretical) considerations and artistic articulations of a crisis-ridden modernity Visions of a new man – especially a new woman – were omnipresent. Using a broad spectrum of cinematic artefacts and historical materials, the book examines the first decade of narrative cinema, 1908-1918 in the late Tsarist Empire, how cinema specifically modeled cinematic concepts of physicality and thus significantly the idea of ​​the human being in Russian modernity, a cultural culture characterized by transmediality Epoch, co-designed. Accordingly, in the study, practices from theater and dance as well as cultural, artistic and literary discourses, such as from the avant-garde or symbolism, are intertwined with developments in film aesthetics and film theory.
dc.description.abstractMit seinen neuen medialen Möglichkeiten brachte der Film zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine gesteigerte Intensität in die Wahrnehmung von Körperrepräsentationen. Er zeigte den Körper nun in einer ästhetischen Spannung von Authentizität, Verfremdung, Fetischisierung und Flüchtigkeit und schuf zugleich mediale und ästhetische Konstellationen, an die sich zahlreiche (theoretische) Überlegungen und künstlerische Artikulationen einer krisenhaften Moderne banden. Visionen von einem Neuen Menschen – insbesondere einer Neuen Frau – waren allgegenwärtig. Anhand eines breiten Spektrums filmischer Artefakte und historischer Materialien untersucht das Buch zur ersten Dekade des Erzählkinos, 1908-1918 im ausgehenden Zarenreich, wie das Kino spezifisch filmische Konzepte von Körperlichkeit modellierte und somit maßgeblich die Vorstellung vom Menschen in der russischen Moderne, einer transmedial geprägten kulturellen Epoche, mitgestaltete. Entsprechend werden in der Studie Praktiken aus Theater und Tanz sowie kulturelle, künstlerische und literarische Diskurse, etwa aus der Avantgarde oder dem Symbolismus, mit filmästhetischen und filmtheoretischen Entwicklungen verschränkt.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesZürcher Filmstudien
dc.rightsopen access
dc.subject.otherKörperbilder im Film;Russischer Film;Ekstatische Körper;Sowjetische Filmgeschichte;Körperbild;Früher Film;Femme Fatal;Tanz;Avantgarde;Evgenij Bauėr;Moderne;Danse macabre;Pola Negri;Totentanz;Tango;Ekstase;Geißlersekte
dc.subject.otherthema EDItEUR::A The Arts::AT Performing arts::ATF Films, cinema::ATFG Film guides and reviews
dc.titleEntfesselte Körper
dc.title.alternativeÄsthetische Reflexionen zum modernen Menschen im frühen russischen Film
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.23799/9783741003486
oapen.relation.isPublishedBy5b80c228-3393-4862-a8e9-6c35a63484f1
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isbn9783741003479
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.pages328
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.seriesnumber46
dc.abstractotherlanguageMit seinen neuen medialen Möglichkeiten brachte der Film zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine gesteigerte Intensität in die Wahrnehmung von Körperrepräsentationen. Er zeigte den Körper nun in einer ästhetischen Spannung von Authentizität, Verfremdung, Fetischisierung und Flüchtigkeit und schuf zugleich mediale und ästhetische Konstellationen, an die sich zahlreiche (theoretische) Überlegungen und künstlerische Artikulationen einer krisenhaften Moderne banden. Visionen von einem Neuen Menschen – insbesondere einer Neuen Frau – waren allgegenwärtig. Anhand eines breiten Spektrums filmischer Artefakte und historischer Materialien untersucht das Buch zur ersten Dekade des Erzählkinos, 1908-1918 im ausgehenden Zarenreich, wie das Kino spezifisch filmische Konzepte von Körperlichkeit modellierte und somit maßgeblich die Vorstellung vom Menschen in der russischen Moderne, einer transmedial geprägten kulturellen Epoche, mitgestaltete. Entsprechend werden in der Studie Praktiken aus Theater und Tanz sowie kulturelle, künstlerische und literarische Diskurse, etwa aus der Avantgarde oder dem Symbolismus, mit filmästhetischen und filmtheoretischen Entwicklungen verschränkt.
dc.grantprojectEntfesselte Körper im Kinematographen. Ästhetische Reflexionen zum modernen Menschen im frühen russischen Film


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