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dc.contributor.authorSchäfer, Iris
dc.date.accessioned2025-03-07T16:38:56Z
dc.date.available2025-03-07T16:38:56Z
dc.date.issued2015
dc.date.submitted2024-11-14T09:40:48Z
dc.identifierONIX_20241114_9783653062410_2
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/94675
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/158608
dc.description.abstractDie Adoleszenz geht nicht selten mit psychischen Krankheiten einher; mitunter erscheint sie selbst als eine Krankheit, die überwunden werden muss. Die Nähe von Adoleszenz und psychischer Krankheit ist ein prominentes Thema von Jugenderzählungen und Romanen der Zeit um 1900 und um 2000. Die berücksichtigten deutschsprachigen Adoleszenz- und Krankheitsdarstellungen beider Zeitabschnitte ähneln sich auf erstaunliche Weise. Neigten um die Jahrhundertwende adoleszente Figuren vermehrt zur Hysterie, so leiden sie um die Jahrtausendwende vielfach unter Magersucht. Beide Leiden erscheinen als Strategien, den während der Adoleszenz sich einstellenden psychischen Konflikten zu begegnen, diese zu verarbeiten und durch körperliche Signale nach außen hin sichtbar zu machen. Sowohl die Hysterie als auch die Magersucht kommunizieren über den Körper.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesKinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien
dc.rightsopen access
dc.subject.otherAdoleszenz
dc.subject.otherErzählungen
dc.subject.otherEwers
dc.subject.otherHans
dc.subject.otherHeino
dc.subject.otherHysterie
dc.subject.otherIris
dc.subject.otherJahrhundert
dc.subject.otherJahrtausendwende
dc.subject.otherJugendliteratur
dc.subject.otherKrankheit
dc.subject.otherLiterarische Fallgeschichten
dc.subject.otherLou Andreas-Salomé
dc.subject.otherMagersucht
dc.subject.otherRomanen
dc.subject.otherSchäfer
dc.subject.otherUhlmann
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSY Children’s and teenage literature studies: general
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSB Literary studies: general
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JM Psychology::JMA Psychological theory, systems, schools and viewpoints
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education
dc.subject.otherthema EDItEUR::M Medicine and Nursing::MB Medicine: general issues
dc.subject.otherthema EDItEUR::Y Children’s, Teenage and Educational::YF Children’s / Teenage fiction and true stories
dc.titleVon der Hysterie zur Magersucht
dc.title.alternativeAdoleszenz und Krankheit in Romanen und Erzaehlungen der Jahrhundert- und der Jahrtausendwende
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.3726/978-3-653-06241-0
oapen.relation.isPublishedByf6ba26fb-2881-41c1-848a-f9628b869216
oapen.relation.isbn9783653062410
oapen.relation.isbn9783653956054
oapen.relation.isbn9783653956061
oapen.relation.isbn9783631668788
oapen.pages271
oapen.place.publicationBern
dc.seriesnumber101
dc.abstractotherlanguageDie Adoleszenz geht nicht selten mit psychischen Krankheiten einher; mitunter erscheint sie selbst als eine Krankheit, die überwunden werden muss. Die Nähe von Adoleszenz und psychischer Krankheit ist ein prominentes Thema von Jugenderzählungen und Romanen der Zeit um 1900 und um 2000. Die berücksichtigten deutschsprachigen Adoleszenz- und Krankheitsdarstellungen beider Zeitabschnitte ähneln sich auf erstaunliche Weise. Neigten um die Jahrhundertwende adoleszente Figuren vermehrt zur Hysterie, so leiden sie um die Jahrtausendwende vielfach unter Magersucht. Beide Leiden erscheinen als Strategien, den während der Adoleszenz sich einstellenden psychischen Konflikten zu begegnen, diese zu verarbeiten und durch körperliche Signale nach außen hin sichtbar zu machen. Sowohl die Hysterie als auch die Magersucht kommunizieren über den Körper.


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