Show simple item record

dc.contributor.authorInäbnit, Daniel
dc.date.accessioned2025-03-07T17:34:38Z
dc.date.available2025-03-07T17:34:38Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2024-07-08T16:22:51Z
dc.identifierONIX_20240708_9783034016889_159
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91822
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/160330
dc.description.abstractIn vielen zeitgenössischen Drag-Performances fällt ein überaus subversiver, sexpositiver, aber auch euphemistischer Umgang mit vestimentären und linguistischen Zeichen auf, die sich im Assoziationsfeld der Prostitution bewegen. Die Studie geht der Frage nach, wie und warum Drag-Performer*innen dergestalt häufig Referenzen auf Sexarbeit herstellen und entsprechend inszenieren. Damit verbunden ist die Frage, wie sich Drag-Performances aktuell überhaupt definieren lassen und welche etablierten theaterwissenschaftlichen Konzepte sich für eine solche Beschreibung als produktiv erweisen können. Drag-Performances stellen eine aussergewöhnliche und oft missverstandene Form der auf eine Bühne gebrachten Darstellung von Gender dar. Anhand ausgewählter Aufführungsbeispiele wird veran-schaulicht, inwiefern Bezugnahmen auf Sexarbeit im Drag keineswegs Inszenierungen von misogynen Klischees darstellen, sondern sich vielmehr aus gemeinsamen Marginalisierungserfahrungen speisen. Dabei zeigen sich deutliche Analogien zu Diskursen in Bezug auf weiblich gelesene Bühnendarsteller*innen, die im deutschsprachigen Raum um 1900 erstmals als prekär Beschäftigte beschrieben werden.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherDrag
dc.subject.otherthema EDItEUR::A The Arts::AT Performing arts
dc.titleAngebliche Huren
dc.title.alternativeProstitutionskoketterie in zeitgenössischen Drag-Performances
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.33057/chronos.1688
oapen.relation.isPublishedBya4deb45a-4c15-4ebf-9dbf-bac60653cc71
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783034016889
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationZürich
oapen.grant.number10BP12_214597
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageIn vielen zeitgenössischen Drag-Performances fällt ein überaus subversiver, sexpositiver, aber auch euphemistischer Umgang mit vestimentären und linguistischen Zeichen auf, die sich im Assoziationsfeld der Prostitution bewegen. Die Studie geht der Frage nach, wie und warum Drag-Performer*innen dergestalt häufig Referenzen auf Sexarbeit herstellen und entsprechend inszenieren. Damit verbunden ist die Frage, wie sich Drag-Performances aktuell überhaupt definieren lassen und welche etablierten theaterwissenschaftlichen Konzepte sich für eine solche Beschreibung als produktiv erweisen können. Drag-Performances stellen eine aussergewöhnliche und oft missverstandene Form der auf eine Bühne gebrachten Darstellung von Gender dar. Anhand ausgewählter Aufführungsbeispiele wird veran-schaulicht, inwiefern Bezugnahmen auf Sexarbeit im Drag keineswegs Inszenierungen von misogynen Klischees darstellen, sondern sich vielmehr aus gemeinsamen Marginalisierungserfahrungen speisen. Dabei zeigen sich deutliche Analogien zu Diskursen in Bezug auf weiblich gelesene Bühnendarsteller*innen, die im deutschsprachigen Raum um 1900 erstmals als prekär Beschäftigte beschrieben werden.
dc.grantprojectAngebliche Huren. Prostitutionskoketterie in zeitgenössischen Drag-Performances


Files in this item

FilesSizeFormatView

There are no files associated with this item.

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record