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dc.contributor.authorPurtschert, Patricia
dc.date.accessioned2025-03-07T17:41:10Z
dc.date.available2025-03-07T17:41:10Z
dc.date.issued2019
dc.date.submitted2019-11-11 17:24:37
dc.date.submitted2020-04-01T10:29:39Z
dc.identifier1004906
dc.identifierOCN: 1100491317
dc.identifierhttp://library.oapen.org/handle/20.500.12657/25184
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/160508
dc.description.abstractNational identity and patriarchal gender roles – in what ways are both intertwined with »colonization«? An examination that takes Switzerland as an example.
dc.description.abstractAuf welche Weise ist Kolonialität an der Herausbildung von Geschlecht beteiligt? Diese Frage erörtert Patricia Purtschert am Beispiel der Schweiz im 20. Jahrhundert. Dabei wird der Blick auf zwei Figuren gerichtet, die zentral sind für die Herstellung der Schweizer Nation: die »Hausfrau« und der »Bergsteiger«. Die Studie zeichnet nach, wie die bürgerliche Hausfrau, die als Norm für die Schweizerin fungiert, in ständiger Abgrenzung von rassifizierten Anderen als weiße Vorsteherin einer zivilisierten und konsumorientierten Häuslichkeit entworfen wird. Im Unterschied dazu entsteht das Ideal des weißen Bergsteigers, das als Vorbild für den männlichen Schweizer Bürger dient, im kolonialen Wettstreit um die höchsten Gipfel der Welt. Koloniales Weiß-Machen erweist sich in dieser postkolonialen Analyse als grundlegendes Element einer zutiefst vergeschlechtlichten Nation.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesPostcolonial Studies
dc.rightsopen access
dc.subject.otherGender
dc.subject.otherPostcolonialism
dc.subject.otherSwitzerland
dc.subject.otherOthering
dc.subject.otherNation
dc.subject.otherRacism
dc.subject.otherGender Studies
dc.subject.otherCultural Studies
dc.subject.otherGeschlecht
dc.subject.otherPostkolonialismus
dc.subject.otherSchweiz
dc.subject.otherOthering
dc.subject.otherNation
dc.subject.otherRassismus
dc.subject.otherGender Studies
dc.subject.otherKulturwissenschaft
dc.subject.otherthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTR National liberation and independence
dc.titleKolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert
dc.title.alternativeEine Geschichte der weißen Schweiz
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/9783839444108
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isFundedByc9fff097-a6b0-4c97-afcd-d033f5f27a3d
oapen.relation.isbn9783837644104
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.pages370
oapen.place.publicationBielefeld, Germany
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.seriesnumber33
dc.abstractotherlanguageAuf welche Weise ist Kolonialität an der Herausbildung von Geschlecht beteiligt? Diese Frage erörtert Patricia Purtschert am Beispiel der Schweiz im 20. Jahrhundert. Dabei wird der Blick auf zwei Figuren gerichtet, die zentral sind für die Herstellung der Schweizer Nation: die »Hausfrau« und der »Bergsteiger«. Die Studie zeichnet nach, wie die bürgerliche Hausfrau, die als Norm für die Schweizerin fungiert, in ständiger Abgrenzung von rassifizierten Anderen als weiße Vorsteherin einer zivilisierten und konsumorientierten Häuslichkeit entworfen wird. Im Unterschied dazu entsteht das Ideal des weißen Bergsteigers, das als Vorbild für den männlichen Schweizer Bürger dient, im kolonialen Wettstreit um die höchsten Gipfel der Welt. Koloniales Weiß-Machen erweist sich in dieser postkolonialen Analyse als grundlegendes Element einer zutiefst vergeschlechtlichten Nation.
dc.grantprojectKolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weissen Schweiz


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