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dc.contributor.authorLogemann, Cornelia
dc.date.accessioned2025-03-07T18:00:59Z
dc.date.available2025-03-07T18:00:59Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2024-02-26T10:55:08Z
dc.identifierOCN: 1416461257
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/88002
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/161088
dc.description.abstractThe significance of allegorical personification as a cultural technique can hardly be overestimated for the end of the Middle Ages and the beginning of the early modern era. Particularly in the French-speaking world, this period shows a distinctive intensification. In a consistently cross-media approach, the interweaving of images, texts, and theatrical stagings with its decisive changes is demonstrated by means of allegorical personification. The allegorical mode emerges as the dominant practice of an imagery that was subjected to a fundamental standardization only with the dissemination of Cesare Ripa's Iconologia from 1593 on. Personifications represent a largely overlooked source for explaining an image theory and practice that until then had only been developed in fragments.
dc.description.abstractBei dem Versuch, die Entstehung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildtheorie und -praxis zu erklären, wurden Personifikationen als Quelle bisher weitgehend übersehen. Dabei kann die Bedeutung allegorischer Verkörperungen als Kulturtechnik für das ausgehende Mittelalter und den Beginn der Frühen Neuzeit, insbesondere im französischen Sprachraum, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einem konsequent medienübergreifenden Ansatz soll an der Personifikation das Spannungsfeld von Bildern, Texten und theatralen Inszenierungen mit seinen entscheidenden Umbrüchen dargelegt werden. Dabei wird offenkundig, dass nicht nur das mittelalterliche, sondern auch das neuzeitliche Bildverständnis ganz wesentlich auf Entwicklungen seit dem späten 13. Jahrhundert basiert. Der allegorisch-personifizierende Bildmodus erweist sich dabei als dominierendes Verfahren eines Bilddenkens, das erst ab 1593 mit Verbreitung von Cesare Ripas Iconologia einer grundlegenden Normierung unterworfen wurde.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGA History of art
dc.subject.classificationthema EDItEUR::6 Style qualifiers::6M Styles (M)::6MB Medieval style
dc.subject.otherPersonification, Allegory, Mediality, France, Performance, Personifikation, Allegorie, Medialität, Frankreich, Performanz
dc.titlePrinzip Personifikation
dc.title.alternativeFrankreichs Bilderwelt im europäischen Kontext von 1300 bis 1600
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.17885/heiup.1221
oapen.relation.isPublishedBy83eb0236-463a-4213-8a0f-dc16011f70aa
oapen.relation.isbn9783968222226
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.imprintheiUP
oapen.pages496
oapen.place.publicationHeidelberg
peerreview.review.typeFull text
peerreview.anonymityDouble-anonymised
peerreview.reviewer.typeExternal peer reviewer
peerreview.review.stagePre-publication
peerreview.open.reviewNo
peerreview.publish.responsibilityPublisher
peerreview.id1d0e9fff-c0d1-4258-b6c2-781fafa2c9b2
dc.abstractotherlanguageBei dem Versuch, die Entstehung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bildtheorie und -praxis zu erklären, wurden Personifikationen als Quelle bisher weitgehend übersehen. Dabei kann die Bedeutung allegorischer Verkörperungen als Kulturtechnik für das ausgehende Mittelalter und den Beginn der Frühen Neuzeit, insbesondere im französischen Sprachraum, gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In einem konsequent medienübergreifenden Ansatz soll an der Personifikation das Spannungsfeld von Bildern, Texten und theatralen Inszenierungen mit seinen entscheidenden Umbrüchen dargelegt werden. Dabei wird offenkundig, dass nicht nur das mittelalterliche, sondern auch das neuzeitliche Bildverständnis ganz wesentlich auf Entwicklungen seit dem späten 13. Jahrhundert basiert. Der allegorisch-personifizierende Bildmodus erweist sich dabei als dominierendes Verfahren eines Bilddenkens, das erst ab 1593 mit Verbreitung von Cesare Ripas Iconologia einer grundlegenden Normierung unterworfen wurde.
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