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dc.contributor.authorHorsch, Leonard
dc.date.accessioned2025-03-07T18:21:58Z
dc.date.available2025-03-07T18:21:58Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-02-23T13:30:52Z
dc.identifierONIX_20240223_9783111170084_56
dc.identifierOCN: 1419788728
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/87858
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/161776
dc.description.abstractWie konnten Abwesende politische Prozesse im Venedig der Renaissance beeinflussen? Wie wurden entsprechende Praktiken tradiert? Antworten auf diese Fragen gibt die Briefsammlung des Amtsträgers Ludovico Foscarini (1409–1480). Seine Briefe entstanden als Reaktion auf ein Dilemma: Nur als Statthalter und Gesandter konnte Foscarini in der Konkurrenz mit anderen venezianischen Adeligen bestehen. In der Peripherie war er aber von den Verteilungswettkämpfen abgeschnitten, die in der Zentrale in geheimen Abstimmungen abliefen. Kunstvolle Briefe an andere Politiker und politisch einflussreiche Intellektuelle sollten das Problem lösen. Diese Briefe nutzten humanistische, juristische und theologische Metaphern, um Themen anzusprechen, die außerhalb der offiziellen Gremien tabu waren. Foscarini legte eine didaktisch aufgebaute Briefsammlung mit den wirksamsten seiner Briefe an – ein Erfahrungsschatz, den er seinen Söhnen für ihre politischen Laufbahnen hinterließ. Die Publikation kontextualisiert in einer interdisziplinär angelegten Analyse die Einzelbriefe anhand von gelehrten Textvorlagen und Wissensbeständen sowie Archivmaterial. Zusätzlich wird eine Edition dieser für die Geschichte des Humanismus hochbedeutenden Quelle geboten. ; Wie konnten Abwesende politische Prozesse im Venedig der Renaissance beeinflussen? Wie wurden entsprechende Praktiken tradiert? Antworten auf diese Fragen gibt die Briefsammlung des Amtsträgers Ludovico Foscarini (1409–1480). Seine Briefe entstanden als Reaktion auf ein Dilemma: Nur als Statthalter und Gesandter konnte Foscarini in der Konkurrenz mit anderen venezianischen Adeligen bestehen. In der Peripherie war er aber von den Verteilungswettkämpfen abgeschnitten, die in der Zentrale in geheimen Abstimmungen abliefen. Kunstvolle Briefe an andere Politiker und politisch einflussreiche Intellektuelle sollten das Problem lösen. Diese Briefe nutzten humanistische, juristische und theologische Metaphern, um Themen anzusprechen, die außerhalb der offiziellen Gremien tabu waren. Foscarini legte eine didaktisch aufgebaute Briefsammlung mit den wirksamsten seiner Briefe an – ein Erfahrungsschatz, den er seinen Söhnen für ihre politischen Laufbahnen hinterließ. Die Publikation kontextualisiert in einer interdisziplinär angelegten Analyse die Einzelbriefe anhand von gelehrten Textvorlagen und Wissensbeständen sowie Archivmaterial. Zusätzlich wird eine Edition dieser für die Geschichte des Humanismus hochbedeutenden Quelle geboten.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesCultures and Practices of Knowledge in History
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::G Reference, Information and Interdisciplinary subjects::GT Interdisciplinary studies::GTZ General studies and General knowledge
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology
dc.subject.classificationthema EDItEUR::3 Time period qualifiers::3M c 1500 onwards to present day
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTB Social and cultural history
dc.subject.otherKulturgeschichte des Politischen
dc.subject.otherEdition
dc.subject.otherHumanismus
dc.subject.otherGelehrtes Recht
dc.subject.otherRenaissance
dc.titlePolitisches Handlungswissen im Venedig des Quattrocento
dc.title.alternativeDie Briefsammlung des Ludovico Foscarini. Band I: Analyse Band II: Edition
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1515/9783111170084
oapen.relation.isPublishedByaf2fbfcc-ee87-43d8-a035-afb9d7eef6a5
oapen.relation.isFundedByDeutsche Forschungsgemeinschaft
oapen.relation.isbn9783111170084
oapen.relation.isbn9783111168647
oapen.relation.isbn9783111170565
oapen.collectionDFG - German Research Foundation
oapen.imprintDe Gruyter Oldenbourg
oapen.pages1264
oapen.place.publicationBasel/Berlin/Boston
dc.relationisFundedBy3358520f-7ab2-42ab-80ef-88a2dbe6a901
dc.seriesnumber17
dc.abstractotherlanguageWie konnten Abwesende politische Prozesse im Venedig der Renaissance beeinflussen? Wie wurden entsprechende Praktiken tradiert? Antworten auf diese Fragen gibt die Briefsammlung des Amtsträgers Ludovico Foscarini (1409–1480). Seine Briefe entstanden als Reaktion auf ein Dilemma: Nur als Statthalter und Gesandter konnte Foscarini in der Konkurrenz mit anderen venezianischen Adeligen bestehen. In der Peripherie war er aber von den Verteilungswettkämpfen abgeschnitten, die in der Zentrale in geheimen Abstimmungen abliefen. Kunstvolle Briefe an andere Politiker und politisch einflussreiche Intellektuelle sollten das Problem lösen. Diese Briefe nutzten humanistische, juristische und theologische Metaphern, um Themen anzusprechen, die außerhalb der offiziellen Gremien tabu waren. Foscarini legte eine didaktisch aufgebaute Briefsammlung mit den wirksamsten seiner Briefe an – ein Erfahrungsschatz, den er seinen Söhnen für ihre politischen Laufbahnen hinterließ. Die Publikation kontextualisiert in einer interdisziplinär angelegten Analyse die Einzelbriefe anhand von gelehrten Textvorlagen und Wissensbeständen sowie Archivmaterial. Zusätzlich wird eine Edition dieser für die Geschichte des Humanismus hochbedeutenden Quelle geboten. ; Wie konnten Abwesende politische Prozesse im Venedig der Renaissance beeinflussen? Wie wurden entsprechende Praktiken tradiert? Antworten auf diese Fragen gibt die Briefsammlung des Amtsträgers Ludovico Foscarini (1409–1480). Seine Briefe entstanden als Reaktion auf ein Dilemma: Nur als Statthalter und Gesandter konnte Foscarini in der Konkurrenz mit anderen venezianischen Adeligen bestehen. In der Peripherie war er aber von den Verteilungswettkämpfen abgeschnitten, die in der Zentrale in geheimen Abstimmungen abliefen. Kunstvolle Briefe an andere Politiker und politisch einflussreiche Intellektuelle sollten das Problem lösen. Diese Briefe nutzten humanistische, juristische und theologische Metaphern, um Themen anzusprechen, die außerhalb der offiziellen Gremien tabu waren. Foscarini legte eine didaktisch aufgebaute Briefsammlung mit den wirksamsten seiner Briefe an – ein Erfahrungsschatz, den er seinen Söhnen für ihre politischen Laufbahnen hinterließ. Die Publikation kontextualisiert in einer interdisziplinär angelegten Analyse die Einzelbriefe anhand von gelehrten Textvorlagen und Wissensbeständen sowie Archivmaterial. Zusätzlich wird eine Edition dieser für die Geschichte des Humanismus hochbedeutenden Quelle geboten.


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