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dc.contributor.authorRevellio, Marie
dc.date.accessioned2025-03-07T19:41:06Z
dc.date.available2025-03-07T19:41:06Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2023-08-08T13:46:12Z
dc.identifierOCN: 1334105572
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/75312
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/164284
dc.description.abstractIn his letters, the church scholar Jerome describes a deep inner rift between Virgil and the gospels, between Cicero and the apostles. This volume traces late ancient processes of cultural hybridization using methods from digital quote analysis. By looking at quotes from the Aeneid, it examines the narrative strategies employed by Jerome to process the tension-filled relationship between classical antiquity and Christianity.
dc.description.abstractIn seinen rhetorisch äußerst versierten Briefen thematisiert der Kirchenlehrer Hieronymus eine tiefe innere Zerrissenheit zwischen Vergil und den Evangelien, zwischen Cicero und den Aposteln. Der vorliegende Band spürt diesen kulturellen Transformationsprozessen anhand der Intertextualitätsstrategie des Hieronymus nach. Das Erkenntnisinteresse ist dabei zweigeteilt in einen methodischen und einen inhaltlichen Teil. Einerseits werden digitale Verfahren der Zitatanalyse (weiter)entwickelt und evaluiert. Mit den computergestützten Verfahren wird der Bestand an Zitaten am Beispiel der Aeneis um mehr als ein Drittel deutlich erweitert und dabei zugleich das theoretische Zitatkonzept maßgeblich geschärft. Andererseits wird mit hermeneutischen Verfahren eine Zitattypologie erstellt, mittels derer nicht nur die ‚Grenze‘ der Textinterpretation aufgezeigt, sondern auch ein differenzierteres Bild der Zitiertechnik des Hieronymus gezeichnet wird. Die Arbeit legt eine sprachlich-stilistische Hybridisierung offen, die eine modifizierte und vertiefte Einsicht in die tatsächlichen, untergründigen Anverwandlungen des klassisch-heidnischen Literaturerbes durch den frühchristlichen Autor ermöglicht.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesPhilologus. Supplemente / Philologus. Supplementary Volumes
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QR Religion and beliefs::QRM Christianity
dc.subject.otherchristianity; early christianity
dc.titleZitate der Aeneis in den Briefen des Hieronymus
dc.title.alternativeEine digitale Intertextualitätsanalyse zur Untersuchung kultureller Transformationsprozesse
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1515/9783110760828
oapen.relation.isPublishedByaf2fbfcc-ee87-43d8-a035-afb9d7eef6a5
oapen.relation.isFundedByDeutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
oapen.relation.isFundedByUniversität Konstanz
oapen.relation.isFundedBy631ac483-8bae-460f-9987-c3f4e4b98bb5
oapen.relation.isbn9783110760569
oapen.relation.isbn9783110761238
oapen.collectionDFG - German Research Foundation
oapen.pages408
dc.relationisFundedBy631ac483-8bae-460f-9987-c3f4e4b98bb5
dc.relationisFundedBy38c5344a-bf00-41d6-b6c0-546c2e96e1d6
dc.seriesnumber17
dc.abstractotherlanguageIn seinen rhetorisch äußerst versierten Briefen thematisiert der Kirchenlehrer Hieronymus eine tiefe innere Zerrissenheit zwischen Vergil und den Evangelien, zwischen Cicero und den Aposteln. Der vorliegende Band spürt diesen kulturellen Transformationsprozessen anhand der Intertextualitätsstrategie des Hieronymus nach. Das Erkenntnisinteresse ist dabei zweigeteilt in einen methodischen und einen inhaltlichen Teil. Einerseits werden digitale Verfahren der Zitatanalyse (weiter)entwickelt und evaluiert. Mit den computergestützten Verfahren wird der Bestand an Zitaten am Beispiel der Aeneis um mehr als ein Drittel deutlich erweitert und dabei zugleich das theoretische Zitatkonzept maßgeblich geschärft. Andererseits wird mit hermeneutischen Verfahren eine Zitattypologie erstellt, mittels derer nicht nur die ‚Grenze‘ der Textinterpretation aufgezeigt, sondern auch ein differenzierteres Bild der Zitiertechnik des Hieronymus gezeichnet wird. Die Arbeit legt eine sprachlich-stilistische Hybridisierung offen, die eine modifizierte und vertiefte Einsicht in die tatsächlichen, untergründigen Anverwandlungen des klassisch-heidnischen Literaturerbes durch den frühchristlichen Autor ermöglicht.


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