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dc.contributor.authorBornkamm, Henriette
dc.date.accessioned2025-03-07T19:44:00Z
dc.date.available2025-03-07T19:44:00Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2021-03-15T13:42:14Z
dc.identifierONIX_20210315_9783741003455_60
dc.identifierOCN: 1258400425
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/47345
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/164366
dc.description.abstractAls sich Ende der 1920er Jahre in den USA und Europa der Tonfilm durchsetzte, erkannten ägyptische Geschäftsleute dessen Potenzial für die arabische Welt. Sie erwarben innovative Tontechnik aus Deutschland und schickten ägyptische Stipendiaten zur Ausbildung nach Berlin und Paris. Nach ihrer Rückkehr schufen diese gemeinsam mit europäischen Filmschaffenden eine Traumfabrik nach dem Vorbild Hollywoods. In diesem Umfeld entstanden die ersten ägyptischen Tonfilme, die ab Mitte der 1930er Jahre weltweit zirkulierten. Manche dieser Spielfilme gelten in Ägypten als Klassiker, während sie in den europäischen Filmgeschichtsbüchern selten Erwähnung finden. Ausgehend von diesem Missverhältnis untersucht die Autorin die Entstehung, Verwertung und Rezeption dreier ägyptischer Tonfilme der 1930er bis 1950er Jahre aus transnationaler Perspektive. Ihre historisch fundierten Analysen zeigen, dass besonders die auf Zelluloid gebannten orientalischen Klänge für europäische Ohren befremdend wirkten, während sie in Ägypten maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Um die von einander abweichende Wahrnehmung zu beleuchten, macht die Autorin den Begriff der «Atmosphäre» für ihre transnationale Rezeptionsstudie fruchtbar. Erstmals rücken damit Filme in den Blick, die dem Goldenen Zeitalter des ägyptischen Films der 1950er Jahre den Weg bereiteten, in Europa bislang aber kaum gewürdigt wurden. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Filme Wedad (Wedad the Slave, 1936, Lashin (Verräter am Nil), 1938 und Raya w Sekina (Der Frauenwürger von Kairo),1953.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesZürcher Filmstudien
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AT Performing arts::ATF Films, cinema::ATFG Film guides and reviews
dc.subject.otherHardcover, Softcover / Sachbücher/Musik, Film, Theater
dc.subject.otherFilmgeschichte, Filmtheorie und Filmkritik
dc.subject.otherFreizeitgestaltung, Darstellende Kunst
dc.subject.otherPostkoloniale Geschichtsschreibung
dc.subject.otherStudio Misr
dc.subject.otherLashin
dc.subject.otherUm Kultum
dc.subject.otherWedad
dc.subject.otherRaya w Sekina
dc.subject.otherDer Frauenwürger von Kairo
dc.subject.otherMedienarchäologie
dc.subject.otherStummfilm
dc.subject.otherOum Kulthum
dc.subject.otherÄgypten
dc.titleOrientalische Bilder und Klänge
dc.title.alternativeEine transnationale Geschichte des frühen ägyptischen Tonfilms
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.23799/9783741003455
oapen.relation.isPublishedBy5b80c228-3393-4862-a8e9-6c35a63484f1
oapen.relation.isFundedBySchweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
oapen.relation.isbn9783741003455
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.pages288
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.seriesnumber45
dc.abstractotherlanguageAls sich Ende der 1920er Jahre in den USA und Europa der Tonfilm durchsetzte, erkannten ägyptische Geschäftsleute dessen Potenzial für die arabische Welt. Sie erwarben innovative Tontechnik aus Deutschland und schickten ägyptische Stipendiaten zur Ausbildung nach Berlin und Paris. Nach ihrer Rückkehr schufen diese gemeinsam mit europäischen Filmschaffenden eine Traumfabrik nach dem Vorbild Hollywoods. In diesem Umfeld entstanden die ersten ägyptischen Tonfilme, die ab Mitte der 1930er Jahre weltweit zirkulierten. Manche dieser Spielfilme gelten in Ägypten als Klassiker, während sie in den europäischen Filmgeschichtsbüchern selten Erwähnung finden. Ausgehend von diesem Missverhältnis untersucht die Autorin die Entstehung, Verwertung und Rezeption dreier ägyptischer Tonfilme der 1930er bis 1950er Jahre aus transnationaler Perspektive. Ihre historisch fundierten Analysen zeigen, dass besonders die auf Zelluloid gebannten orientalischen Klänge für europäische Ohren befremdend wirkten, während sie in Ägypten maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Um die von einander abweichende Wahrnehmung zu beleuchten, macht die Autorin den Begriff der «Atmosphäre» für ihre transnationale Rezeptionsstudie fruchtbar. Erstmals rücken damit Filme in den Blick, die dem Goldenen Zeitalter des ägyptischen Films der 1950er Jahre den Weg bereiteten, in Europa bislang aber kaum gewürdigt wurden. Im Mittelpunkt der Analyse stehen die Filme Wedad (Wedad the Slave, 1936, Lashin (Verräter am Nil), 1938 und Raya w Sekina (Der Frauenwürger von Kairo),1953.
dc.grantprojectOrientalische Bilder und Klänge. Eine transnationale Geschichte des frühen ägyptischen Tonfilms


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