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dc.contributor.authorHuff, Micha
dc.date.accessioned2025-03-07T20:28:54Z
dc.date.available2025-03-07T20:28:54Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-07-29T12:30:30Z
dc.identifierONIX_20240729_9783846768631_43
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/92518
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/165736
dc.description.abstractMithilfe der poetologischen Diskriminierung des Wunderbaren gelingt es der Gattung Roman, sich als kulturelles Leitmedium der anbrechenden Moderne zu konstituieren. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass in Romane immer wieder wunderbare Erzählungen eingeschaltet werden. Wie ist diese spannungsvolle Konstellation einander gegenüberstehender erzählerischer Normen zu verstehen? „Thauma(u)topoiesis“ rekonstruiert eine literatur- und geistesgeschichtliche Verschiebung im Problemfeld des Wunderbaren von der ontologischen Skepsis der Aufklärung gegenüber dem Wunder zu ästhetischen, poetologischen und ethischen Dimensionen einer poietischen Verwunderung. Vor diesem Hintergrund lässt sich verdeutlichen, wie sich die Diegese des aufgeklärten Romans durch das Inserat thaumaturgischer Erzählungen auf eine Hermeneutik der Selbst-Auslegung hin öffnet.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherAufklärung
dc.subject.otherBildung
dc.subject.otherEnlightenment
dc.subject.otherIndividualität
dc.subject.otherModerne
dc.subject.otherMärchen
dc.subject.otherNovelle
dc.subject.otherSelbst
dc.subject.otherStaunen
dc.subject.otherVerwunderung
dc.subject.otheraesthetics
dc.subject.otheramazement
dc.subject.othereducation
dc.subject.otherfairy tale
dc.subject.otherindividuality
dc.subject.othermodernity
dc.subject.othernovella
dc.subject.otherself
dc.subject.otherwonder
dc.subject.otherÄsthetik
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CB Language: reference and general::CBX Language: history and general works
dc.titleThauma(u)topoiesis
dc.title.alternativeDas Wunderbare und die narrative Refiguration im Roman (Wieland, Tieck, Goethe)
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783846768631
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedByfff2022b-2048-48ff-bcae-037b4b7aef2c
oapen.relation.isFundedBy3ef8d6fa-9f6b-4e9f-ad64-3b81b1bc829c
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783846768631
oapen.relation.isbn9783770568635
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.imprintFink
oapen.grant.number[...]
oapen.grant.number[...]
dc.relationisFundedBy3ef8d6fa-9f6b-4e9f-ad64-3b81b1bc829c
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageMithilfe der poetologischen Diskriminierung des Wunderbaren gelingt es der Gattung Roman, sich als kulturelles Leitmedium der anbrechenden Moderne zu konstituieren. Gleichzeitig lässt sich beobachten, dass in Romane immer wieder wunderbare Erzählungen eingeschaltet werden. Wie ist diese spannungsvolle Konstellation einander gegenüberstehender erzählerischer Normen zu verstehen? „Thauma(u)topoiesis“ rekonstruiert eine literatur- und geistesgeschichtliche Verschiebung im Problemfeld des Wunderbaren von der ontologischen Skepsis der Aufklärung gegenüber dem Wunder zu ästhetischen, poetologischen und ethischen Dimensionen einer poietischen Verwunderung. Vor diesem Hintergrund lässt sich verdeutlichen, wie sich die Diegese des aufgeklärten Romans durch das Inserat thaumaturgischer Erzählungen auf eine Hermeneutik der Selbst-Auslegung hin öffnet.


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