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dc.contributor.authorChristen, Felix
dc.date.accessioned2025-03-07T21:21:49Z
dc.date.available2025-03-07T21:21:49Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2024-07-08T16:26:48Z
dc.identifierONIX_20240708_9783835350045_309
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91972
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/167295
dc.description.abstractWas unverständlich ist, fordert das Verstehen heraus, setzt ihm aber auch Grenzen. Deshalb ist die Dunkelheit eines Wortes, eines Verses oder gar eines ganzen Textes seit der Antike ebenso ein Stein des Anstoßes wie auch eine Einladung zum Denken. Nicht nur der konkreten Frage, was etwas Unverständliches bedeutet, sondern auch der abstrakteren, was Unverständlichkeit überhaupt heißt – wovon man spricht, wenn man von Unverständlichkeit spricht –, gilt dann die Aufmerksamkeit. Diese Frage wird in der Moderne angesichts von Werken der Literatur und Kunst, die kaum mehr verständlich scheinen, besonders dringlich. In insistenten Lektüren von Texten und Entwürfen Nietzsches, Heideggers, Adornos und Celans rekonstruiert Felix Christen die rhetorischen, hermeneutischen, ästhetischen und poetologischen Kontexte der Reflexion von Unverständlichkeit und zeigt, dass Unverständlichkeit ein initiales Moment moderner Theoriebildung ist. Der Theoretisierung von Unverständlichkeit wohnt dabei auch eine ethische Dimension inne, die bei Adorno, insbesondere aber bei Celan explizit wird.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherLiteraturtheorie
dc.subject.otherLiteratur und Philosophie
dc.subject.otherkritische Hermeneutik
dc.subject.otherantike Rhetorik
dc.subject.otherGeschichte der Philologie
dc.subject.otherÄsthetik und Poetik
dc.subject.otherliterarische Ethik
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies
dc.titleins Sprachdunkle
dc.title.alternativeTheoriegeschichte der Unverständlichkeit 1870 – 1970
dc.typebook
oapen.relation.isPublishedByba9575a3-2077-4023-9126-6ad5002b7a10
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783835350045
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationGöttingen
oapen.grant.number10BP12_206920
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageWas unverständlich ist, fordert das Verstehen heraus, setzt ihm aber auch Grenzen. Deshalb ist die Dunkelheit eines Wortes, eines Verses oder gar eines ganzen Textes seit der Antike ebenso ein Stein des Anstoßes wie auch eine Einladung zum Denken. Nicht nur der konkreten Frage, was etwas Unverständliches bedeutet, sondern auch der abstrakteren, was Unverständlichkeit überhaupt heißt – wovon man spricht, wenn man von Unverständlichkeit spricht –, gilt dann die Aufmerksamkeit. Diese Frage wird in der Moderne angesichts von Werken der Literatur und Kunst, die kaum mehr verständlich scheinen, besonders dringlich. In insistenten Lektüren von Texten und Entwürfen Nietzsches, Heideggers, Adornos und Celans rekonstruiert Felix Christen die rhetorischen, hermeneutischen, ästhetischen und poetologischen Kontexte der Reflexion von Unverständlichkeit und zeigt, dass Unverständlichkeit ein initiales Moment moderner Theoriebildung ist. Der Theoretisierung von Unverständlichkeit wohnt dabei auch eine ethische Dimension inne, die bei Adorno, insbesondere aber bei Celan explizit wird.
dc.grantproject"ins Sprachdunkle". Theoriegeschichte der Unverständlichkeit 1870-1970


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