Show simple item record

dc.contributor.authorStaub, Sabina
dc.date.accessioned2025-03-07T22:59:34Z
dc.date.available2025-03-07T22:59:34Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2024-11-13T12:48:06Z
dc.identifierONIX_20241113_9783658461768_39
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/94639
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/170178
dc.description.abstractIn diesem Open-Access-Buch werden rekonstruierbare Normen zur Diskussion gestellt, innerhalb derer Kinder zu Kindergarten- und Schulkindern werden und die in der Regel nicht reflexiv zugänglich sind. Um herauszufinden, welche Anerkennungsverhältnisse sich zwischen Lehrpersonen und Kindern im Kindergarten manifestieren, wurden videografierte Interaktionen während der sogenannten Auffangzeit und Interviews mit Kindergartenlehrpersonen mit der dokumentarischen Methode analysiert. Die Analysen ergeben, dass in diverse Praktiken der Lehrpersonen eine generationale Ordnung hergestellt wird und dass der Entwicklungsstand der Kinder und das Bild der Kindergartenkinder als zukünftige Erwachsene die Anerkennungsverhältnisse bestimmen. Durch den Vergleich von zwei Lehrpersonen kann aufgezeigt werden, dass bei der Begrüßung der Kinder die Norm der ordnungsgemäßen Durchführung von Aufträgen betont und aktualisiert wird. Die Kinder werden als unterstützungsbedürftige Interaktionsteilnehmende adressiert. Während der normative Horizont in einem der beiden Kindergärten anschließend zum aktiven und gestaltenden Umgang mit dem vorbereiteten Spiel- und Lernangebot wechselt und die Kinder als kompetente Mitgestaltende adressiert werden, verändert sich bei der anderen Lehrperson die vorherrschende Norm nicht.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesKinder, Kindheiten und Kindheitsforschung
dc.rightsopen access
dc.subject.otherDokumentarische Methode
dc.subject.otherNorm der Anerkennung
dc.subject.otherAnerkennungsverhältnisse
dc.subject.otherKindergarten
dc.subject.otherAuffangzeit
dc.subject.otherSubjektivation
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNT Teaching skills and techniques
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education::JNG Early childhood care and education
dc.titleAnerkennungsverhältnisse in der Schule
dc.title.alternativeEmpirische Untersuchungen im Kontext der Auffangzeit im Schweizer Kindergarten
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-658-46176-8
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedByf2fa67b1-7dcf-48a3-8b97-fab008218371
oapen.relation.isbn9783658461768
oapen.relation.isbn9783658461751
oapen.imprintSpringer VS
oapen.pages298
oapen.place.publicationWiesbaden
oapen.grant.number[...]
dc.relationisFundedByf2fa67b1-7dcf-48a3-8b97-fab008218371
dc.seriesnumber33
dc.abstractotherlanguageIn diesem Open-Access-Buch werden rekonstruierbare Normen zur Diskussion gestellt, innerhalb derer Kinder zu Kindergarten- und Schulkindern werden und die in der Regel nicht reflexiv zugänglich sind. Um herauszufinden, welche Anerkennungsverhältnisse sich zwischen Lehrpersonen und Kindern im Kindergarten manifestieren, wurden videografierte Interaktionen während der sogenannten Auffangzeit und Interviews mit Kindergartenlehrpersonen mit der dokumentarischen Methode analysiert. Die Analysen ergeben, dass in diverse Praktiken der Lehrpersonen eine generationale Ordnung hergestellt wird und dass der Entwicklungsstand der Kinder und das Bild der Kindergartenkinder als zukünftige Erwachsene die Anerkennungsverhältnisse bestimmen. Durch den Vergleich von zwei Lehrpersonen kann aufgezeigt werden, dass bei der Begrüßung der Kinder die Norm der ordnungsgemäßen Durchführung von Aufträgen betont und aktualisiert wird. Die Kinder werden als unterstützungsbedürftige Interaktionsteilnehmende adressiert. Während der normative Horizont in einem der beiden Kindergärten anschließend zum aktiven und gestaltenden Umgang mit dem vorbereiteten Spiel- und Lernangebot wechselt und die Kinder als kompetente Mitgestaltende adressiert werden, verändert sich bei der anderen Lehrperson die vorherrschende Norm nicht.


Files in this item

FilesSizeFormatView

There are no files associated with this item.

This item appears in the following Collection(s)

Show simple item record