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dc.contributor.authorBreger, Max
dc.date.accessioned2025-03-07T23:23:09Z
dc.date.available2025-03-07T23:23:09Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-08-13T07:38:46Z
dc.identifierONIX_20240813_9783658453398_46
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/92727
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/170890
dc.description.abstractIn diesem Open-Access-Buch geht Max Breger Fragen zu Folter aus Perspektive der interaktionistischen Soziologie nach. Folter ist eine extreme Form zwischenmenschlichen Handelns, die als Menschenrechtsverletzung zwar delegitimiert, aber übliche Praxis moderner Staaten ist. Dabei nutzen Folternde die vielfältigen leiblich-psychischen Verletzlichkeiten des Menschen, um als ‚feindlich‘ verstandene Andere in Leiden zu versetzen und Übermacht auszuüben. Doch wie lassen sich Foltersituationen als soziale Situationen darüber hinaus fassen? Welche Verflechtungen von Wissen über 'effektive' Foltertechniken, Feindkonstruktionen und Rechtsnormen wie dem globalen Folterverbot sind dabei relevant? Als empirischer Fall dient der US-Folterkomplex während des sogenannten War on Terror, der infolge der Terroranschläge des 11. September 2001 als gezielte Politik der US-Regierung von dem Geheimdienst CIA und Teilen des US-Militärs außerhalb rechtsstaatlicher Normen etabliert wurde. Anhand von organisationalen Dokumenten wie Memoranden und Verhörplänen sowie Zeugnissen von Folterüberlebenden und ehemaligem Personal an Folterorten wie Guantánamo untersucht Max Breger Foltersituationen in ihren historischen und organisationalen Kontexten. Mit seiner wissens-, körper- und gewaltsoziologischen Analyse trägt er zum Verständnis von Legitimierung und Ausübung staatlicher Gewalt bei.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesWissen, Kommunikation und Gesellschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.otherFolter
dc.subject.otherWissenssoziologie
dc.subject.otherKörpersoziologie
dc.subject.otherWar on Terror
dc.subject.otherGewalt
dc.subject.otherUSA
dc.subject.otherOthering
dc.subject.otherGewaltforschung
dc.subject.otherGuantanamo
dc.subject.otherMenschenrechte
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology
dc.titleFoltersituationen und Wissensflüsse
dc.title.alternativeSoziologische Überlegungen zur Gewalt gegen Gefangene des „War on Terror“
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-658-45339-8
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedBy6f87085c-6e45-4647-b9d8-4abddb971eff
oapen.relation.isFundedBy9205ce14-724e-4a85-a419-56de0143036a
oapen.relation.isbn9783658453398
oapen.relation.isbn9783658453381
oapen.imprintSpringer VS
oapen.pages326
oapen.place.publicationWiesbaden
oapen.grant.number[...]
dc.relationisFundedBy9205ce14-724e-4a85-a419-56de0143036a
dc.abstractotherlanguageIn diesem Open-Access-Buch geht Max Breger Fragen zu Folter aus Perspektive der interaktionistischen Soziologie nach. Folter ist eine extreme Form zwischenmenschlichen Handelns, die als Menschenrechtsverletzung zwar delegitimiert, aber übliche Praxis moderner Staaten ist. Dabei nutzen Folternde die vielfältigen leiblich-psychischen Verletzlichkeiten des Menschen, um als ‚feindlich‘ verstandene Andere in Leiden zu versetzen und Übermacht auszuüben. Doch wie lassen sich Foltersituationen als soziale Situationen darüber hinaus fassen? Welche Verflechtungen von Wissen über 'effektive' Foltertechniken, Feindkonstruktionen und Rechtsnormen wie dem globalen Folterverbot sind dabei relevant? Als empirischer Fall dient der US-Folterkomplex während des sogenannten War on Terror, der infolge der Terroranschläge des 11. September 2001 als gezielte Politik der US-Regierung von dem Geheimdienst CIA und Teilen des US-Militärs außerhalb rechtsstaatlicher Normen etabliert wurde. Anhand von organisationalen Dokumenten wie Memoranden und Verhörplänen sowie Zeugnissen von Folterüberlebenden und ehemaligem Personal an Folterorten wie Guantánamo untersucht Max Breger Foltersituationen in ihren historischen und organisationalen Kontexten. Mit seiner wissens-, körper- und gewaltsoziologischen Analyse trägt er zum Verständnis von Legitimierung und Ausübung staatlicher Gewalt bei.


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