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dc.contributor.authorMüller, Ralf
dc.date.accessioned2025-03-07T23:42:45Z
dc.date.available2025-03-07T23:42:45Z
dc.date.issued2017
dc.date.submitted2023-09-11T13:43:05Z
dc.identifierOCN: 1404332945
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/76177
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/171449
dc.description.abstractIn this historical study, the educational ideal of piety, which was omnipresent in the early modern period, is systematically explored for the first time and located in the context of theology, anthropology and theories of affect. In the context of the theories of affect, the concept of piety gains depth and is made fruitful for pedagogical questions. At the same time, the theories of affect of the 16th century find their legitimate place in theological anthropology. The author analyses the foundations on which the education of affects was based in the Christian confessional context of the 16th century. The potential for emancipation becomes just as visible as immanent (self-)optimisation and pressure to conform. Two of the most important protagonists of 16th century pedagogy are examined: Erasmus of Rotterdam and Philipp Melanchthon. At the same time, the confessional differentiation of the pedagogy of piety and the regulation of affect is brought into view. Here, the study brings to light decisive differences rooted in the respective anthropologies. The work opens up the foundations for research into piety from a pedagogical perspective. Piety appears as a multi-layered concept with great potential for understanding the pedagogy of the 16th and 17th centuries.
dc.description.abstractIn der vorliegenden historischen Studie wird erstmals das in der Frühen Neuzeit allgegenwärtige Erziehungsideal der Frömmigkeit systematisch erschlossen und im Kontext von Theologie, Anthropologie und Affektenlehre verortet. Im Kontext der Affekttheorien gewinnt der Frömmigkeitsbegriff an Tiefe und wird für pädagogische Fragestellungen fruchtbar gemacht. Zugleich finden die Affekttheorien des 16. Jahrhunderts in der theologischer Anthropologie ihren legitimen Ort. Der Autor analysiert, auf welchen Grundlagen die Erziehung der Affekte im christlich-konfessionellen Kontext des 16. Jahrhunderts beruhte. Das Emanzipationspotential wird dabei ebenso sichtbar wie immanenter (Selbst-)Optimierungs- und Anpassungsdruck. Untersucht werden zwei der wichtigsten Protagonisten der Pädagogik des 16. Jahrhunderts: Erasmus von Rotterdam und Philipp Melanchthon. Damit wird zugleich die konfessionelle Ausdifferenzierung der Frömmigkeitspädagogik und der Affektregulierung in den Blick genommen. Hier fördert die Untersuchung entscheidende, in der jeweiligen Anthropologie begründete Unterschiede zu Tage. Die Arbeit erschließt die Grundlagen für eine Frömmigkeitsforschung aus pädagogischer Perspektive. Frömmigkeit erscheint dabei als ein vielschichtiger Begriff mit großem Potential zum Verständnis der Pädagogik des 16. und 17. Jahrhunderts.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesHistorische Bildungsforschung
dc.rightsopen access
dc.subject.otherHistorische Bildungsforschung, Erasmus von Rotterdam; Philipp Melanchthon; Erziehungsideal; Frömmigkeit; Affekt; Frömmigkeitsforschung
dc.titleDie Ordnung der Affekte
dc.title.alternativeFrömmigkeit als Erziehungsideal bei Erasmus von Rotterdam und Philipp Melanchthon
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.35468/5542
oapen.relation.isPublishedBy65f4fc12-f5ec-43de-9b3f-9771b3f89aea
oapen.relation.isbn9783781555426
oapen.pages211
oapen.place.publicationBad Heilbrunn
dc.abstractotherlanguageIn der vorliegenden historischen Studie wird erstmals das in der Frühen Neuzeit allgegenwärtige Erziehungsideal der Frömmigkeit systematisch erschlossen und im Kontext von Theologie, Anthropologie und Affektenlehre verortet. Im Kontext der Affekttheorien gewinnt der Frömmigkeitsbegriff an Tiefe und wird für pädagogische Fragestellungen fruchtbar gemacht. Zugleich finden die Affekttheorien des 16. Jahrhunderts in der theologischer Anthropologie ihren legitimen Ort. Der Autor analysiert, auf welchen Grundlagen die Erziehung der Affekte im christlich-konfessionellen Kontext des 16. Jahrhunderts beruhte. Das Emanzipationspotential wird dabei ebenso sichtbar wie immanenter (Selbst-)Optimierungs- und Anpassungsdruck. Untersucht werden zwei der wichtigsten Protagonisten der Pädagogik des 16. Jahrhunderts: Erasmus von Rotterdam und Philipp Melanchthon. Damit wird zugleich die konfessionelle Ausdifferenzierung der Frömmigkeitspädagogik und der Affektregulierung in den Blick genommen. Hier fördert die Untersuchung entscheidende, in der jeweiligen Anthropologie begründete Unterschiede zu Tage. Die Arbeit erschließt die Grundlagen für eine Frömmigkeitsforschung aus pädagogischer Perspektive. Frömmigkeit erscheint dabei als ein vielschichtiger Begriff mit großem Potential zum Verständnis der Pädagogik des 16. und 17. Jahrhunderts.


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