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dc.contributor.authorBrühwiler, Wendelin
dc.date.accessioned2025-03-07T23:48:52Z
dc.date.available2025-03-07T23:48:52Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2021-07-08T11:29:11Z
dc.identifierONIX_20210708_9783835391246_119
dc.identifierOCN: 1266287719
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/49920
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/171628
dc.description.abstractDie Studie untersucht die Entstehung des modernen Markenkonzepts. Sie setzt ein mit der Verunsicherung der kommerziellen Transaktionen im Rahmen expandierender Kommunikations- und Transportsysteme um 1840. In der Folge entsteht ein flexibles Bezeichnungsformat, das sich an die Medienumgebung anpasst, in Verwaltungsroutinen einspielt und im internationalen Recht verankert wird. Diese Entwicklung wird von Brühwiler am Beispiel der französischen »marques de fabrique et de commerce« untersucht und anhand von Konflikten im Handel und in der Industrie, von politischen und juristischen Kontroversen sowie der Registrierungspraxis empirisch rekonstruiert. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert eigneten sich Marken nicht mehr zur Identifizierung von Waren. Stattdessen richtete sich ihre Medienlogik nach dem Erfordernis der Unterscheidung von Angeboten am Markt von Grund auf neu aus. Die kommerzielle Kommunikation wurde so vom Verweis auf spezifische Qualitäten und Herkünfte der Ware entlastet. Der Wandel von der Identifizierung zur Unterscheidung konnte jedoch nicht kurzerhand dekretiert werden. Er vollzog sich vielmehr im Zusammenspiel kleiner Verschiebungen: in den Bestimmungen des Rechts, in der Orientierung der Akteure und in der administrativen Fixierung. Die in diesem Buch entwickelte Geschichte erschließt so die Karriere moderner Verlegenheiten im Umgang mit Marken und verweist die theoretischen Verkürzungen des Gegenstands auf eine medienhistorische Dynamik.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherGeschichte
dc.subject.otherMediengeschichte
dc.subject.other19. Jahrhundert
dc.subject.otherFrankreich
dc.subject.otherHandelsmarken
dc.subject.otherTransport/Verkehr
dc.subject.otherRegulierung
dc.subject.otherKommunikation
dc.subject.otherVerwaltung/Bürokratie
dc.subject.otherSecond Empire
dc.subject.otherIntellectual Property
dc.subject.otherModerne
dc.subject.otherColbertismus
dc.subject.otherLiberalismus
dc.titleZeichenform und Warenverkehr
dc.title.alternativeEine Formatgeschichte der Marke, 1840–1891
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.46500/83539124
oapen.relation.isPublishedBy79e123e9-7312-47b1-bc3d-2ce6e900d6ef
oapen.relation.isFundedBySchweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783835391246
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationKonstanz
oapen.grant.number10BP12_198811
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageDie Studie untersucht die Entstehung des modernen Markenkonzepts. Sie setzt ein mit der Verunsicherung der kommerziellen Transaktionen im Rahmen expandierender Kommunikations- und Transportsysteme um 1840. In der Folge entsteht ein flexibles Bezeichnungsformat, das sich an die Medienumgebung anpasst, in Verwaltungsroutinen einspielt und im internationalen Recht verankert wird. Diese Entwicklung wird von Brühwiler am Beispiel der französischen »marques de fabrique et de commerce« untersucht und anhand von Konflikten im Handel und in der Industrie, von politischen und juristischen Kontroversen sowie der Registrierungspraxis empirisch rekonstruiert. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert eigneten sich Marken nicht mehr zur Identifizierung von Waren. Stattdessen richtete sich ihre Medienlogik nach dem Erfordernis der Unterscheidung von Angeboten am Markt von Grund auf neu aus. Die kommerzielle Kommunikation wurde so vom Verweis auf spezifische Qualitäten und Herkünfte der Ware entlastet. Der Wandel von der Identifizierung zur Unterscheidung konnte jedoch nicht kurzerhand dekretiert werden. Er vollzog sich vielmehr im Zusammenspiel kleiner Verschiebungen: in den Bestimmungen des Rechts, in der Orientierung der Akteure und in der administrativen Fixierung. Die in diesem Buch entwickelte Geschichte erschließt so die Karriere moderner Verlegenheiten im Umgang mit Marken und verweist die theoretischen Verkürzungen des Gegenstands auf eine medienhistorische Dynamik.
dc.grantprojectZeichenform und Warenverkehr. Eine Formatgeschichte der Marke, 1840-1891


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