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dc.contributor.authorSchorlemmer, Uta
dc.date.accessioned2025-03-08T00:15:41Z
dc.date.available2025-03-08T00:15:41Z
dc.date.issued2003
dc.date.submitted2019-01-10 23:55
dc.date.submitted2020-01-09 14:46:18
dc.date.submitted2020-04-01T11:00:47Z
dc.identifier1003958
dc.identifierOCN: 1083017313
dc.identifierhttp://library.oapen.org/handle/20.500.12657/26129
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/172399
dc.description.abstractKrystian Lupa (* 1943), to whom this work is dedicated, is a theater director who enjoys the status of a "master" in Poland at the latest since the beginning of the 1990s. He has a reputation for lasting influence on Polish theater. This monograph presents the theatrical work of the Polish director Krystian Lupa for the first time comprehensively to the German speaking public. Starting from Lupas biography, an overview of his previous work and his narrative dramaturgy on individual staging analyzes to the detailed analysis of the staging cycle after Broch's "The Sleepwalkers" Lupas artistic manifesto, in the theater "want to explore new myths" discussed. The depiction of Lupa's theatrical concept is considered in the context of a mythology between martyrology and messianism, which has shaped the Polish cultural paradigm for many years, but is now in transition. Lupa's theater functions as a "metaphysical experience". Nevertheless, it seeks and investigates human cognition, which is why it is called "cognitive psychological theater". As an "interruption of the political," it comes up with a sense design that is put to the test and deliberately unchanged. Lupa integrates radical self-knowledge into a fragmentary totality that remains so human that man is not degraded in it, but rises.
dc.description.abstractKrystian Lupa (*1943), dem diese Arbeit gewidmet ist, ist ein Theaterregisseur, der in Polen spätestens seit Beginn der 1990er Jahre den Status eines "Meisters" genießt. Er steht in dem Ruf, das polnische Theater nachhaltig zu prägen. Diese Monographie stellt die Theaterarbeit des polnischen Regisseurs Krystian Lupa erstmals in umfassender Form dem deutschsprachigen Publikum vor. Ausgehend von Lupas Biographie, einem Überblick über sein bisheriges Schaffen und seine narrative Dramaturgie über einzelne Inszenierungsanalysen bis hin zur Detailanalyse des Inszenierungszyklus nach Brochs "Die Schlafwandler" wird Lupas künstlerisches Manifest, im Theater "neue Mythen" erforschen zu wollen, diskutiert. Die Darstellung von Lupas Theaterkonzept wird im Kontext einer Mythologie zwischen Martyrologie und Messianismus betrachtet, die das polnische kulturelle Paradigma lange Jahre geprägt hat, heute jedoch im Umbruch begriffen ist. Lupas Theater funktioniert als "metaphysisches Erlebnis". Es sucht und untersucht gleichwohl menschliche Erkenntnis, weshalb es "erkenntnispsychologisches Theater" genannt wird. Als "Unterbrechung des Politischen" wartet es mit einem Sinnentwurf auf, der auf die Probe gestellt und bewußt unverändert bleibt. Lupa integriert radikale Selbsterkenntnis in eine fragmentarische Totalität, die so menschlich bleibt, daß der Mensch in ihr nicht erniedrigt wird, sondern sich erhebt.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesSlavistische Beitraege
dc.rightsopen access
dc.subject.othertheatrical work
dc.subject.otherAnnäherung
dc.subject.otherDistanz
dc.subject.otherGeheimnis
dc.subject.otherMagie
dc.subject.otherNarratives Theater
dc.subject.otherPsychologie der Erkenntnis
dc.subject.otherSchorlemmer
dc.subject.otherSelbstreferentialität
dc.subject.otherTotalität und Individualität
dc.subject.otherWitkacy
dc.subject.otherthema EDItEUR::A The Arts
dc.titleDie Magie der Annaeherung und das Geheimnis der Distanz
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.3726/b12703
oapen.relation.isPublishedByf6ba26fb-2881-41c1-848a-f9628b869216
oapen.relation.isbn9783954790180
oapen.pages273
oapen.place.publicationBern
dc.seriesnumber427
dc.abstractotherlanguageKrystian Lupa (*1943), dem diese Arbeit gewidmet ist, ist ein Theaterregisseur, der in Polen spätestens seit Beginn der 1990er Jahre den Status eines "Meisters" genießt. Er steht in dem Ruf, das polnische Theater nachhaltig zu prägen. Diese Monographie stellt die Theaterarbeit des polnischen Regisseurs Krystian Lupa erstmals in umfassender Form dem deutschsprachigen Publikum vor. Ausgehend von Lupas Biographie, einem Überblick über sein bisheriges Schaffen und seine narrative Dramaturgie über einzelne Inszenierungsanalysen bis hin zur Detailanalyse des Inszenierungszyklus nach Brochs "Die Schlafwandler" wird Lupas künstlerisches Manifest, im Theater "neue Mythen" erforschen zu wollen, diskutiert. Die Darstellung von Lupas Theaterkonzept wird im Kontext einer Mythologie zwischen Martyrologie und Messianismus betrachtet, die das polnische kulturelle Paradigma lange Jahre geprägt hat, heute jedoch im Umbruch begriffen ist. Lupas Theater funktioniert als "metaphysisches Erlebnis". Es sucht und untersucht gleichwohl menschliche Erkenntnis, weshalb es "erkenntnispsychologisches Theater" genannt wird. Als "Unterbrechung des Politischen" wartet es mit einem Sinnentwurf auf, der auf die Probe gestellt und bewußt unverändert bleibt. Lupa integriert radikale Selbsterkenntnis in eine fragmentarische Totalität, die so menschlich bleibt, daß der Mensch in ihr nicht erniedrigt wird, sondern sich erhebt.


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