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dc.contributor.authorSteckmest, Sylvia
dc.date.accessioned2025-03-08T01:39:44Z
dc.date.available2025-03-08T01:39:44Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2024-01-23T05:30:42Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/87151
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/174597
dc.description.abstractAls Produzent für Regenmäntel wurde die Firma Rappolt & Söhne, die seit 1928 den Markennamen ERES trug, bekannt. Drei Generationen prägten die Unternehmensgeschichte. Der Name durfte bleiben, die Familie nicht. Das Hamburger Unternehmen Oppenheim & Rappolt wurde 1862 gegründet, firmierte seit 1897 unter dem Namen Rappolt & Söhne und existierte bis 1982 unter dem Markennahmen ERES. Gründer Joseph Rappolt (1835-1907) und danach seine Söhne Paul, Arthur und Franz leiteten die Geschicke der Firma, deren Sitz sich seit 1912 in der Mönckebergstraße 11 befand. Bis zum Ersten Weltkrieg waren Regenmäntel das Hauptgeschäft, später ergänzten leichte und schwerere Stoffmäntel für Damen und Herren das Sortiment. 1938 mussten die Rappolts ihre Firma verkaufen, als Juden drohte ihnen die Deportation. Die meisten jüngeren Familienmitglieder konnten unter großen Schwierigkeiten aus Deutschland fliehen, die älteren wollten sich nicht zur rechtzeitigen Emigration entscheiden; einige von ihnen wählten den Freitod, andere wurden ermordet. Franz Rappolt (1870-1943) – der sich als angesehener Bürger ehrenamtlich in Vereinen und im Plenum der Hamburger Handelskammer engagierte, diese Tätigkeit jedoch 1933 unfreiwillig aufgeben musste – starb wie seine Schwägerin Johanna (1870-1942) in Theresienstadt, sein Bruder Paul (1863-1940) starb noch vor der Deportation. Das Rappolt-Haus in der Mönckebergstraße 11 und 13 prägt bis heute das Bild von Hamburgs bekanntester Einkaufsmeile. Das imposante Gebäude wurde im Auftrag der Firma Rappolt & Söhne errichtet. Nach 1933 mussten die beiden Firmeninhaber Franz und Paul Rappolt mit ihren Familien erleben, wie die Nationalsozialisten ihre erfolgreiche Arbeit torpedierten, sich Schritt für Schritt ihres Eigentums bemächtigten und sie zuletzt mit dem Tod bedrohten.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherHistory
dc.subject.otherModern
dc.subject.other20th Century
dc.subject.otherHistory
dc.subject.otherEurope
dc.subject.otherGermany
dc.subject.otherHistory
dc.subject.otherModern
dc.subject.other19th Century
dc.subject.otherthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHB General and world history
dc.subject.otherthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history
dc.titleDie Bekleidungsproduzenten Rappolt & Söhne
dc.title.alternativeMäntel aus Hamburg für die Welt
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.46500/83533988
oapen.relation.isPublishedByba9575a3-2077-4023-9126-6ad5002b7a10
oapen.relation.isFundedBy969f21b5-ac00-4517-9de2-44973eec6874
oapen.relation.isbn9783835339880
oapen.collectionKnowledge Unlatched (KU)
oapen.imprintWallstein Verlag
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9


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