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dc.contributor.authorEsser, Franz Dominic
dc.date.accessioned2025-03-08T02:59:10Z
dc.date.available2025-03-08T02:59:10Z
dc.date.issued2019
dc.date.submitted2021-07-08T11:28:05Z
dc.identifierONIX_20210708_9783412517038_81
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/49875
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/176640
dc.description.abstractDie kontinentaleuropäischen Agrarreformen im 18. und 19. Jahrhundert sind seit langem Gegenstand intensiver Debatten. Das gilt insbesondere für die Reformen in Preußen, die nicht erst mit dem berühmten Edikt über die Bauernbefreiung 1807 einsetzten, sondern mit der Befreiung der Domänenbauern unter Friedrich II. erste Anfänge nahmen. Gerade der preußische Staat in seiner regionalen Struktur, war von einem breiten Spektrum unterschiedlicher agrarischer Ordnungen und heterogener Rechtstraditionen geprägt. Das gilt vor allem für die preußische Rheinprovinz, wo französische Rechtstraditionen und preußische Herrschaftsordnung im 19. Jahrhundert immer wieder Spannungen auslösten und auch zu Sonderrechtsentwicklungen führten. Die Untersuchung solcher Phänomene in einem begrenzten Gebiet, der Jülich-Zülpicher Börde im nördlichen Rheinland, in dem zunächst französische und nach 1815 preußische Agrarrechtsreformen zur Geltung gebracht wurden, ist Gegenstand dieser Studie. Auf der Basis tatsächlicher Gegebenheiten unter Hinzuziehung regionaler Fallbeispiele, gibt der Verfasser Aufschlüsse über die Entwicklung der rheinischen Agrarverfassung und dem damit für die ländliche Bevölkerung einhergehenden rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::1 Geographical Qualifiers
dc.subject.otherAgrarverfassung
dc.subject.otherRheinland
dc.subject.otherPreußen
dc.subject.otherFranzöisches Recht
dc.subject.otherRheinisches Recht
dc.subject.otherCode Civil
dc.subject.otherAgrarreform
dc.titleDer Wandel der Rheinischen Agrarverfassung Der Einfluss französischer und preußischer Agrarreformen zwischen 1794 und 1850 auf die bäuerlichen Rechtsverhältnisse im Rheinland am Beispiel der Jülich-Z
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.7788/9783412517045
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783412517038
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.imprintBöhlau
oapen.place.publicationKöln
oapen.grant.number10BP12_188411
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageDie kontinentaleuropäischen Agrarreformen im 18. und 19. Jahrhundert sind seit langem Gegenstand intensiver Debatten. Das gilt insbesondere für die Reformen in Preußen, die nicht erst mit dem berühmten Edikt über die Bauernbefreiung 1807 einsetzten, sondern mit der Befreiung der Domänenbauern unter Friedrich II. erste Anfänge nahmen. Gerade der preußische Staat in seiner regionalen Struktur, war von einem breiten Spektrum unterschiedlicher agrarischer Ordnungen und heterogener Rechtstraditionen geprägt. Das gilt vor allem für die preußische Rheinprovinz, wo französische Rechtstraditionen und preußische Herrschaftsordnung im 19. Jahrhundert immer wieder Spannungen auslösten und auch zu Sonderrechtsentwicklungen führten. Die Untersuchung solcher Phänomene in einem begrenzten Gebiet, der Jülich-Zülpicher Börde im nördlichen Rheinland, in dem zunächst französische und nach 1815 preußische Agrarrechtsreformen zur Geltung gebracht wurden, ist Gegenstand dieser Studie. Auf der Basis tatsächlicher Gegebenheiten unter Hinzuziehung regionaler Fallbeispiele, gibt der Verfasser Aufschlüsse über die Entwicklung der rheinischen Agrarverfassung und dem damit für die ländliche Bevölkerung einhergehenden rechtlichen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
dc.grantprojectDer Wandel der Rheinischen Agrarverfassung Der Einfluss französischer und preußischer Agrarreformen zwischen 1794 und 1850 auf die bäuerlichen Rechtsverhältnisse im Rheinland am Beispiel der Jülich-Zülpicher Börde


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