Afficher la notice abrégée

dc.contributor.authorHorváth, Márta
dc.date.accessioned2025-03-08T03:52:04Z
dc.date.available2025-03-08T03:52:04Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-03-13T16:03:17Z
dc.identifierONIX_20240313_9783969752999_4
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/88405
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/177953
dc.description.abstractThe concept of poetic justice is reinterpreted within the framework of cognitive literary theory and is understood as the reader's interpretation. This reinterpretation of the concept is demonstrated through Arthur Schnitzler's stories of betrayal, which realise a psychologising version of poetic justice typical of the turn of the century around 1900. Poetische Gerechtigkeit ist ein seit der Antike bekanntes und in der Aufklärung zum normativen Prinzip erhobenes Konzept, das in der Gegenwart weitgehend als obsolet abgetan wird und heute meist nur noch in populärliterarischen Werken präsent ist. Interpretationen, welche die poetische Gerechtigkeit verwerfen, operieren jedoch mit einem traditionellen, textorientierten Begriff und behandeln sie als Strukturelement des Plots. Im vorliegenden Buch wird das Konzept im kognitionstheoretischen Rahmen neu interpretiert und nicht mehr als Bestandteil der Handlung, sondern als Interpretation des Lesers verstanden, motiviert von verschiedenen kognitiven Dispositionen, wie z.B. dem ‚Rechtsgefühl‘, dem ‚Glauben an eine gerechte Welt‘ oder der ‚altruistischen Bestrafung‘. Diese Neuinterpretation wird anhand von Arthur Schnitzlers Verräter-Narrativen erprobt, in denen eine für die Zeit um 1900 typische psychologisierende Version von poetischer Gerechtigkeit rekonstruiert wird.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otheranger
dc.subject.otherÄrger
dc.subject.otheraround 1900
dc.subject.otherBetrug
dc.subject.othercausality
dc.subject.otherdeception
dc.subject.otherguilt
dc.subject.otherJahrhundertwende
dc.subject.otherKausalität
dc.subject.otherNarrativ
dc.subject.othernarrative
dc.subject.otherPsychoanalyse
dc.subject.otherpsychoanalysis
dc.subject.otherRechtsgefühl
dc.subject.otherScham
dc.subject.otherSchuld
dc.subject.othersense of justice
dc.subject.othershame
dc.subject.otherTextverstehensprozess
dc.subject.otherum 1900
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSB Literary studies: general::DSBF Literary studies: c 1800 to c 1900
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSA Literary theory
dc.titlePoetische Gerechtigkeit als kognitives Prinzip der Rezeption
dc.title.alternativeVerrat und Strafe bei Arthur Schnitzler
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783969752999
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isbn9783969752999
oapen.relation.isbn9783957432995
oapen.imprintmentis
dc.abstractotherlanguageThe concept of poetic justice is reinterpreted within the framework of cognitive literary theory and is understood as the reader's interpretation. This reinterpretation of the concept is demonstrated through Arthur Schnitzler's stories of betrayal, which realise a psychologising version of poetic justice typical of the turn of the century around 1900. Poetische Gerechtigkeit ist ein seit der Antike bekanntes und in der Aufklärung zum normativen Prinzip erhobenes Konzept, das in der Gegenwart weitgehend als obsolet abgetan wird und heute meist nur noch in populärliterarischen Werken präsent ist. Interpretationen, welche die poetische Gerechtigkeit verwerfen, operieren jedoch mit einem traditionellen, textorientierten Begriff und behandeln sie als Strukturelement des Plots. Im vorliegenden Buch wird das Konzept im kognitionstheoretischen Rahmen neu interpretiert und nicht mehr als Bestandteil der Handlung, sondern als Interpretation des Lesers verstanden, motiviert von verschiedenen kognitiven Dispositionen, wie z.B. dem ‚Rechtsgefühl‘, dem ‚Glauben an eine gerechte Welt‘ oder der ‚altruistischen Bestrafung‘. Diese Neuinterpretation wird anhand von Arthur Schnitzlers Verräter-Narrativen erprobt, in denen eine für die Zeit um 1900 typische psychologisierende Version von poetischer Gerechtigkeit rekonstruiert wird.


Fichier(s) constituant ce document

FichiersTailleFormatVue

Il n'y a pas de fichiers associés à ce document.

Ce document figure dans la(les) collection(s) suivante(s)

Afficher la notice abrégée