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dc.contributor.authorBecker, Uwe
dc.date.accessioned2025-03-08T05:17:36Z
dc.date.available2025-03-08T05:17:36Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2022-07-15T12:34:27Z
dc.identifierONIX_20220715_9783839464267_5
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/57397
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/181439
dc.description.abstractDie Aufnahme Tausender »Fremder« im Sommer 2015 wurde medial euphorisiert als »deutsches Wunder« beschrieben. Die Geflüchteten selbst tauchten in dieser Perspektive kaum auf. Dem Narrativ der »Willkommenskultur« folgte ein Wechselbad der Diskurse hin zum drohenden Staatsversagen, der Belastungsgrenze oder sexueller Übergriffe. Dabei ging es primär um die Befindlichkeit der Nation und der »Flüchtling« wurde zum Verursacher nationaler Bedrängnisse. Uwe Becker analysiert diese Diskurse und zeichnet nach, welche Narrative sich im »langen Sommer der Flucht« aufgebaut haben. Dabei zeigt er auf, wie sie im kollektiven Gedächtnis ruhen, jederzeit aktivierbar sind und bis heute eine restriktive Flüchtlingspolitik legitimieren.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesX-Texte zu Kultur und Gesellschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.otherGeflüchtete
dc.subject.otherFlucht
dc.subject.otherMigration
dc.subject.otherDiskurs
dc.subject.otherMedien
dc.subject.otherZeitung
dc.subject.otherWillkommenskultur
dc.subject.otherErzähltheorie
dc.subject.otherNarratologie
dc.subject.otherFlüchtlingspolitik
dc.subject.otherAbschottungspolitik
dc.subject.otherFlüchtlingsforschung
dc.subject.otherMediensoziologie
dc.subject.otherKultursoziologie
dc.subject.otherSoziologie
dc.subject.otherRefugees
dc.subject.otherFleeing
dc.subject.otherDiscourse
dc.subject.otherMedia
dc.subject.otherNewspaper
dc.subject.otherWelcome Culture
dc.subject.otherNarrative Theory
dc.subject.otherNarratology
dc.subject.otherRefugee Policy
dc.subject.otherRefugee Studies
dc.subject.otherSociology of Media
dc.subject.otherSociology of Culture
dc.subject.otherSociology
dc.titleDeutschland und seine Flüchtlinge
dc.title.alternativeDas Wechselbad der Diskurse im langen Sommer der Flucht 2015
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/9783839464267
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isFundedBy938e6edb-4b8a-48ff-abed-c0c870f47870
oapen.relation.isFundedBy5cb0e793-9d8a-4b83-9ee6-25b062467484
oapen.relation.isbn9783839464267
oapen.relation.isbn9783837664263
oapen.relation.isbn9783732864263
oapen.imprinttranscript Verlag
oapen.pages288
oapen.place.publicationBielefeld
oapen.grant.number16TOA002
dc.relationisFundedBy5cb0e793-9d8a-4b83-9ee6-25b062467484
dc.abstractotherlanguageDie Aufnahme Tausender »Fremder« im Sommer 2015 wurde medial euphorisiert als »deutsches Wunder« beschrieben. Die Geflüchteten selbst tauchten in dieser Perspektive kaum auf. Dem Narrativ der »Willkommenskultur« folgte ein Wechselbad der Diskurse hin zum drohenden Staatsversagen, der Belastungsgrenze oder sexueller Übergriffe. Dabei ging es primär um die Befindlichkeit der Nation und der »Flüchtling« wurde zum Verursacher nationaler Bedrängnisse. Uwe Becker analysiert diese Diskurse und zeichnet nach, welche Narrative sich im »langen Sommer der Flucht« aufgebaut haben. Dabei zeigt er auf, wie sie im kollektiven Gedächtnis ruhen, jederzeit aktivierbar sind und bis heute eine restriktive Flüchtlingspolitik legitimieren.


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