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dc.contributor.authorReiter, Andrea
dc.date.accessioned2025-03-08T05:57:46Z
dc.date.available2025-03-08T05:57:46Z
dc.date.issued2019
dc.date.submitted2021-03-15T13:40:44Z
dc.identifierONIX_20210315_9783741003417_55
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/47340
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/183241
dc.description.abstractWährend des kriegerischen Zerfalls von Jugoslawien und der Bildung neuer Nationalstaaten entstand in der Region ein reges Dokumentarfilmschaffen, das sich den dominanten Rhetoriken der Politik entgegenstellte. Anhand dieses Filmkorpus untersucht die Studie die Bedingungen der Filmproduktion und -rezeption vor dem Hintergrund der komplexen politischen Zusammenhänge und fragt nach den Möglichkeiten der gesellschaftlichen Aktivierung. Die Autorin zeigt, wie die Filme mittels innovativer formalästhetischer Strategien die Widersprüche der existierenden Verhältnisse in ihrer unüberschaubaren Vielschichtigkeit aufdeckten und so die Reflexion der Zuschauer*innen anzuregen versuchten. Ihre präzisen Analysen führen sie zu Erkenntnissen darüber, wie politisch-aktivierende Dokumentarfilme eine zukünftige Realität evozieren, die als eine ‚sich formende‘ gedacht werden muss. Zudem rückt die Studie ein Filmschaffen in den Blick, das bislang kaum die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhalten hat.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesZürcher Filmstudien
dc.rightsopen access
dc.subject.otherNonbooks, PBS / Medien, Kommunikation/Medienwissenschaft
dc.subject.otherFilmgenres
dc.subject.otherNationalismus
dc.subject.otherRealismus
dc.subject.otherPropaganda
dc.subject.otherKosovo
dc.subject.otherBosnien und Herzegowina
dc.subject.otherSerbien
dc.subject.otherKroatien
dc.subject.otherRepublik Mazedonien
dc.subject.otherthema EDItEUR::A The Arts::AT Performing arts::ATF Films, cinema::ATFA Film history, theory or criticism
dc.titleKritik, Aktivismus und Prospektivität.
dc.title.alternativePolitische Strategien im postjugoslawischen Dokumentarfilm
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.23799/9783741003417
oapen.relation.isPublishedBy5b80c228-3393-4862-a8e9-6c35a63484f1
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy969f21b5-ac00-4517-9de2-44973eec6874
oapen.relation.isbn9783741003417
oapen.relation.isbn9783741003424
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.pages352
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9
dc.seriesnumber42
dc.abstractotherlanguageWährend des kriegerischen Zerfalls von Jugoslawien und der Bildung neuer Nationalstaaten entstand in der Region ein reges Dokumentarfilmschaffen, das sich den dominanten Rhetoriken der Politik entgegenstellte. Anhand dieses Filmkorpus untersucht die Studie die Bedingungen der Filmproduktion und -rezeption vor dem Hintergrund der komplexen politischen Zusammenhänge und fragt nach den Möglichkeiten der gesellschaftlichen Aktivierung. Die Autorin zeigt, wie die Filme mittels innovativer formalästhetischer Strategien die Widersprüche der existierenden Verhältnisse in ihrer unüberschaubaren Vielschichtigkeit aufdeckten und so die Reflexion der Zuschauer*innen anzuregen versuchten. Ihre präzisen Analysen führen sie zu Erkenntnissen darüber, wie politisch-aktivierende Dokumentarfilme eine zukünftige Realität evozieren, die als eine ‚sich formende‘ gedacht werden muss. Zudem rückt die Studie ein Filmschaffen in den Blick, das bislang kaum die ihm gebührende Aufmerksamkeit erhalten hat.


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