Afficher la notice abrégée

dc.contributor.editorKnopp, Lothar
dc.contributor.editorLinke, Louisa
dc.contributor.editorJürgens, Olaf
dc.date.accessioned2025-03-08T06:04:49Z
dc.date.available2025-03-08T06:04:49Z
dc.date.issued2020
dc.date.submitted2022-06-18T05:39:32Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/56805
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/183553
dc.description.abstractDie Missachtung rechtsstaatlicher Grundsätze ist schon seit Längerem in Deutschland "salonfähig". Verursacht ist dieses "Phänomen" vor allem durch die der Exekutive zuzurechnenden politischen Entscheider in Regierungsfunktion, aber auch durch Bundes- und Landesverwaltungen bzw. deren Behörden. In diesem Kontext ist die zunehmende "Rechtsverweigerung" durch z.B. eine "überlange" Verfahrensdauer bei den Gerichten angesiedelt, welche unzureichende Personal- und Sachmittelausstattungen "beklagen". Hinzu kommen Probleme bei der Strafverfolgung, wonach beim Bürger der Eindruck entstanden ist, der Rechtsstaat habe die "Kontrolle" verloren. Die beschriebenen "Gefährdungen" des deutschen Rechtsstaats nehmen in der "Corona-Krise" erschreckende Dimensionen an. Die zerstörerische Kraft der neuartigen Viruserkrankung, welche auch Deutschland nach wie vor fest im Griff hat, entblößt schonungslos (weitere) Schwächen des deutschen Rechts- und Wohlfahrtsstaats, gerade auch durch das nach wie vor "kranke" Gesundheitswesen. Wenn in dieser Situation in der Presse darüber "Jubel" ausbricht, dass der Rechtsstaat doch gezeigt habe, er sei "gesund", weil die Gerichtsbarkeit immerhin über 1.000 Verfahren im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen zur Erledigung gebracht habe, ist dies lediglich eine "Schwächenverdrängung in der Krise". Ohne Zweifel gebührt der Gerichtsbarkeit hier "großes Lob". Durch besagte Gerichtsentscheidungen, welche letztlich auch nur (verfassungs-)rechtliche Momentaufnahmen in einer infektionsdominierten Zeit sein können, ist die Gefährdung des "Erfolgsmodells Rechtsstaat" aber noch nicht einmal ansatzweise beseitigt, dessen Erosionsprozess inzwischen vielmehr "evident" ist. Mit diesen Fragen, insbesondere auch im Hinblick auf "Corona", beschäftigt sich die vorliegende Abhandlung, wobei ebenfalls die massiven ökonomischen und sozialen Folgen des Infektionsgeschehens nicht "unbehandelt" bleiben.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherLaw
dc.subject.otherBusiness & Economics
dc.subject.otherPublic Finance
dc.subject.otherPolitical Science
dc.titleErosion des Rechtsstaats?
dc.title.alternativeSchlaglichter einer elementaren Krise
dc.typebook
oapen.identifier.doihttps://doi.org/10.30819/5162
oapen.relation.isPublishedBy04b263a1-7fba-4491-9eae-1c394ac42fc3
oapen.relation.isFundedBy969f21b5-ac00-4517-9de2-44973eec6874
oapen.relation.isbn9783832551629
oapen.collectionKnowledge Unlatched (KU)
oapen.imprintLogos Verlag Berlin
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9


Fichier(s) constituant ce document

FichiersTailleFormatVue

Il n'y a pas de fichiers associés à ce document.

Ce document figure dans la(les) collection(s) suivante(s)

Afficher la notice abrégée