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dc.contributor.authorKneifel, Malte
dc.date.accessioned2025-03-08T07:14:46Z
dc.date.available2025-03-08T07:14:46Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2024-11-13T12:47:21Z
dc.identifierONIX_20241113_9783662694671_26
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/94622
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/186665
dc.description.abstractDieses Open Access-Buch bietet eine historisch ausgerichtete Untersuchung juristisch-notarieller Dokumente aus Neu-Spanien an der Schnittstelle zwischen romanistischer Textlinguistik und Translationswissenschaft. Konkret wird ein umfassendes Korpus aus Texten der indigenen Selbstverwaltung und Rechtsprechung analysiert, die in einer peripheren Region des kolonialen Mexiko zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in der indigenen Sprache Zapotekisch verfasst und zur Weitergabe an die spanisch-koloniale Gerichtsbarkeit ins Spanische übersetzt wurden. Grundlage der Analyse ist ein Modell, das textlinguistische und translationswissenschaftliche Ansätze integriert, darunter das Konzept der Diskurstraditionen und die Descriptive Translation Studies. Die Untersuchung liefert Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung konkreter Traditionen der Produktion von Fachtexten innerhalb eines komplexen historischen Kontextes, für die Translation sowie deren Rezeption und Antizipation einen wesentlichen treibenden Faktor darstellen. Das Buch bietet damit nicht nur eine linguistische Aufarbeitung von aus dieser Perspektive bisher wenig bearbeiteten historischen, mehrsprachigen Dokumenten der spanischen Kolonialzeit, sondern trägt auch zu einer Integration von (romanistisch-)textlinguistischen und translationswissenschaftlichen Theorien für die Anwendung in konkreten historischen Forschungen bei. Es richtet sich somit an alle am Forschungsgegenstand Interessierten sowie an Textlinguist*innen und Translationswissenschaftler*innen, die ihr Forschungsfeld an ebendieser Schnittstelle verorten.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesÜbersetzungskulturen der Frühen Neuzeit
dc.rightsopen access
dc.subject.otherTranslation Studies
dc.subject.otherCultural Studies
dc.subject.otherTextlinguistik
dc.subject.otherDescriptive Translation Studies
dc.subject.otherZapotekisch
dc.subject.otherKoloniales Mexiko
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CF Linguistics::CFP Translation and interpretation
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CF Linguistics::CFF Historical and comparative linguistics
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CF Linguistics::CFB Sociolinguistics
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCC Cultural studies
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCC Cultural studies::JBCC7 Cross-cultural / Intercultural studies and topics
dc.subject.otherthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QR Religion and beliefs::QRA Religion: general
dc.titleTraditionen juristisch-notarieller Textproduktion durch Translation
dc.title.alternativeZapotekisch-spanische Gerichtsakten in Neu-Spanien
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-662-69467-1
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedBya8c9f5a6-bc1a-4df9-a5f9-67c3445dcd9c
oapen.relation.isbn9783662694671
oapen.relation.isbn9783662694664
oapen.imprintJ.B. Metzler
oapen.pages534
oapen.place.publicationBerlin, Heidelberg
oapen.grant.number[...]
dc.relationisFundedBya8c9f5a6-bc1a-4df9-a5f9-67c3445dcd9c
dc.seriesnumber6
dc.abstractotherlanguageDieses Open Access-Buch bietet eine historisch ausgerichtete Untersuchung juristisch-notarieller Dokumente aus Neu-Spanien an der Schnittstelle zwischen romanistischer Textlinguistik und Translationswissenschaft. Konkret wird ein umfassendes Korpus aus Texten der indigenen Selbstverwaltung und Rechtsprechung analysiert, die in einer peripheren Region des kolonialen Mexiko zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in der indigenen Sprache Zapotekisch verfasst und zur Weitergabe an die spanisch-koloniale Gerichtsbarkeit ins Spanische übersetzt wurden. Grundlage der Analyse ist ein Modell, das textlinguistische und translationswissenschaftliche Ansätze integriert, darunter das Konzept der Diskurstraditionen und die Descriptive Translation Studies. Die Untersuchung liefert Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung konkreter Traditionen der Produktion von Fachtexten innerhalb eines komplexen historischen Kontextes, für die Translation sowie deren Rezeption und Antizipation einen wesentlichen treibenden Faktor darstellen. Das Buch bietet damit nicht nur eine linguistische Aufarbeitung von aus dieser Perspektive bisher wenig bearbeiteten historischen, mehrsprachigen Dokumenten der spanischen Kolonialzeit, sondern trägt auch zu einer Integration von (romanistisch-)textlinguistischen und translationswissenschaftlichen Theorien für die Anwendung in konkreten historischen Forschungen bei. Es richtet sich somit an alle am Forschungsgegenstand Interessierten sowie an Textlinguist*innen und Translationswissenschaftler*innen, die ihr Forschungsfeld an ebendieser Schnittstelle verorten.


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