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dc.contributor.authorSanders, Anne
dc.contributor.authorDauner-Lieb, Barbara
dc.date.accessioned2025-03-08T07:27:17Z
dc.date.available2025-03-08T07:27:17Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-10-19T05:32:53Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/93738
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/187206
dc.description.abstractDer vorliegende Gesetzesentwurf unterbreitet einen Vorschlag zur Umsetzung des Konzepts des treuhänderischen Unternehmertums bzw. Verantwortungseigentums als eigene Rechtsform unter Einbeziehung von Nebengesetzen und steuerrechtlichen Überlegungen.Gesellschafter begreifen sich nach diesem Konzept als Treuhänder auf Zeit. Die Gewinne des Unternehmens stehen der unternehmenstragenden Gesellschaft und nicht den Gesellschaftern mit Stimmrechten zu. Überschüsse des laufenden Betriebs sowie der Liquidationserlös können für unternehmerische, gemeinnützige oder gemeinwohlorientierte Zwecke genutzt, aber nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Gleichzeitig haben Gesellschafter die volle Gestaltungsfreiheit über das Unternehmen und können eine marktgerechte Vergütung für ihr Engagement erhalten. Auch die eigenkapitalähnliche Beteiligung von Investoren ist möglich, wobei diese keine Stimmrechtsinhaber sein dürfen. Dieses Konzept wird derzeit mit gesellschafts- und stiftungsrechtlichen Konstruktionen umgesetzt. Die eigene Rechtsform soll die Umsetzung erleichtern und Unternehmern damit eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für langfristig ausgerichtetes Unternehmenseigentum und bei der Unternehmensnachfolge bieten. Ein erster Entwurf zur Umsetzung des Konzepts als Sonderform der GmbH wurde bereits 2020 von einer akademischen Autorengruppe (unter Mitwirkung von Prof. Dr. Rüdiger Veil) vorgelegt und 2021 überarbeitet. An diese Entwürfe schloss sich eine politische und rechtswissenschaftliche Diskussion an. Das Projekt der Schaffung einer eigenen Rechtsgrundlage für Unternehmen mit gebundenem Vermögen wurde 2021 in den Koalitionsvertrag der Regierungskoalition aufgenommen. Dieser Entwurf entstand auf Bitte der drei Berichterstatter für das Projekt im Bundestag - Esra Limbacher (SPD), Katharina Beck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Otto Fricke (FDP) - als Diskussionsbeitrag.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::L Law::LN Laws of Specific jurisdictions::LNC Company, commercial & competition law::LNCB Commercial law
dc.subject.otherLaw
dc.subject.otherCommercial
dc.titleGesetz zur Einführung einer Gesellschaft mit gebundenem Vermögen
dc.title.alternativeAkademischer Entwurf mit Nebengesetzen und Erläuterungen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1628/978-3-16-164077-3
oapen.relation.isFundedBy969f21b5-ac00-4517-9de2-44973eec6874
oapen.relation.isbn9783161640766
oapen.collectionKnowledge Unlatched (KU)
oapen.imprintMohr Siebeck GmbH & Co. KG
dc.number1ae41408-a9f7-418b-b9a9-11c722430fa3
dc.relationisFundedByb818ba9d-2dd9-4fd7-a364-7f305aef7ee9


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