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dc.contributor.editorKessl, Fabian
dc.contributor.editorSchoneville, Holger
dc.date.accessioned2025-03-08T09:22:10Z
dc.date.available2025-03-08T09:22:10Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-01-26T15:09:50Z
dc.identifierONIX_20240126_9783779977162_146
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/87332
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/191850
dc.description.abstractIm bundesdeutschen Kontext hat sich parallel und in Verschränkung zur sozialstaatlichen Armutsbekämpfung in der jüngeren Vergangenheit ein spendenbasiertes System der Armenhilfe etabliert: In der »neuen Mitleidsökonomie« geben Tafeln oder Kleiderkammern überschüssige Waren an eine wachsende Zahl bedürftiger Personen weiter. Millionen nutzen diese Angebote, um über die Runden zu kommen. So ist ein Schatten des Wohlfahrtsstaats entstanden, in dem Menschen auf die Spenden und das Mitleid Anderer angewiesen sind – ohne ein Recht auf verlässliche Hilfe zu haben.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesArbeitsgesellschaft im Wandel
dc.rightsopen access
dc.subject.otherSoziale Arbeit
dc.subject.otherSoziologie
dc.subject.otherSozialpolitik
dc.subject.otherSozialstaat
dc.subject.otherArmut
dc.subject.otherMitleid
dc.subject.otherArmutsbekämpfung
dc.subject.otherSpenden
dc.subject.otherMitgefühl
dc.subject.otherTafeln
dc.subject.otherHelfen
dc.subject.otherArmenhilfe
dc.subject.otherBedürftige Personen
dc.subject.otherKleiderkammer
dc.subject.otherSuppenküche
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFC Poverty and precarity
dc.titleMitleidsökonomie
dc.typebook
oapen.relation.isPublishedBy5868128f-1cbb-4410-bde5-958481b1a01a
oapen.relation.isbn9783779977179
oapen.imprintBeltz Juventa
oapen.pages216
dc.abstractotherlanguageIm bundesdeutschen Kontext hat sich parallel und in Verschränkung zur sozialstaatlichen Armutsbekämpfung in der jüngeren Vergangenheit ein spendenbasiertes System der Armenhilfe etabliert: In der »neuen Mitleidsökonomie« geben Tafeln oder Kleiderkammern überschüssige Waren an eine wachsende Zahl bedürftiger Personen weiter. Millionen nutzen diese Angebote, um über die Runden zu kommen. So ist ein Schatten des Wohlfahrtsstaats entstanden, in dem Menschen auf die Spenden und das Mitleid Anderer angewiesen sind – ohne ein Recht auf verlässliche Hilfe zu haben.


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