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dc.contributor.authorWörner, Felix
dc.date.accessioned2025-03-08T09:47:19Z
dc.date.available2025-03-08T09:47:19Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2024-07-08T16:26:02Z
dc.identifierONIX_20240708_9783796545283_278
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91941
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/192929
dc.description.abstractNeben der relativ eigenständigen Tradition der musikalischen Formenlehre wird im deutschsprachigen Kulturraum seit dem 19. Jahrhundert in Musikästhetik und Musikkritik die essentielle Frage, wie das Konzept von «Form in Musik» überhaupt angemessen zu verstehen sei, kontrovers diskutiert. Die Untersuchung «Konzeptualisierung von Form in Musik» demonstriert, dass sich seit ca. 1800 entscheidende Einflüsse auf die Auffassung von «Form in Musik» aus der breiteren Ideengeschichte sowie aus philosophischer Ästhetik und experimenteller Psychologie herleiten. Anhand wichtiger Tendenzen wie der Entwicklung des ästhetischen Formalismus, der ‹allgemeinen Kunstwissenschaften› (Max Dessoir), der Wirkung phänomenologischen Denkens und der Gestalttheorie auf die Musiktheorie werden essentielle Stationen, Entwicklungen und Wendepunkte der Diskurse über «Form in Musik» analysiert. Aus dieser transdisziplinären Perspektive heraus wird deutlich, dass ein subjektbezogener Formbegriff immer stärker in den Vordergrund rückt. Indem die Entwicklung formtheoretischen Denkens über Musik aus einer pluralen Perspektive heraus dargestellt wird, wird das Thema aus der Beschränkung auf den Bereich der Musiktheorie herausgelöst; aufschlussreiche ideen- und wissensgeschichtliche Bezüge werden so sichtbar gemacht und analysiert.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherGeschichte der Musiktheorie
dc.subject.otherForm
dc.subject.otherMusikästhetik
dc.subject.otherthema EDItEUR::A The Arts::AV Music::AVA Theory of music and musicology
dc.titleKonzeptualisierung von Form in Musik - Aspekte von Formvorstellungen tonaler Musik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.24894/978-3-7965-4528-3
oapen.relation.isPublishedBy25182434-f709-431e-98f5-7f792a3b3380
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783796545283
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationBasel
oapen.grant.number10BP12_206255
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageNeben der relativ eigenständigen Tradition der musikalischen Formenlehre wird im deutschsprachigen Kulturraum seit dem 19. Jahrhundert in Musikästhetik und Musikkritik die essentielle Frage, wie das Konzept von «Form in Musik» überhaupt angemessen zu verstehen sei, kontrovers diskutiert. Die Untersuchung «Konzeptualisierung von Form in Musik» demonstriert, dass sich seit ca. 1800 entscheidende Einflüsse auf die Auffassung von «Form in Musik» aus der breiteren Ideengeschichte sowie aus philosophischer Ästhetik und experimenteller Psychologie herleiten. Anhand wichtiger Tendenzen wie der Entwicklung des ästhetischen Formalismus, der ‹allgemeinen Kunstwissenschaften› (Max Dessoir), der Wirkung phänomenologischen Denkens und der Gestalttheorie auf die Musiktheorie werden essentielle Stationen, Entwicklungen und Wendepunkte der Diskurse über «Form in Musik» analysiert. Aus dieser transdisziplinären Perspektive heraus wird deutlich, dass ein subjektbezogener Formbegriff immer stärker in den Vordergrund rückt. Indem die Entwicklung formtheoretischen Denkens über Musik aus einer pluralen Perspektive heraus dargestellt wird, wird das Thema aus der Beschränkung auf den Bereich der Musiktheorie herausgelöst; aufschlussreiche ideen- und wissensgeschichtliche Bezüge werden so sichtbar gemacht und analysiert.
dc.grantprojectKonzeptualisierung von Form in Musik. Aspekte von Formvorstellungen tonaler Musik vom 19. bis zum 21. Jahrhundert


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