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dc.contributor.authorLeidlmair, Karl
dc.date.accessioned2025-03-08T10:51:38Z
dc.date.available2025-03-08T10:51:38Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-03-13T16:03:15Z
dc.identifierONIX_20240313_9783846768419_3
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/88404
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/195628
dc.description.abstractHuman thinking is interpreted as strongly entrenched in a dialectical process between a primordial familiarity with things and breaks in this familiarity. This can be seen both retrospectively in Plato's ambivalent examination of literacy and prospectively in Derrida's différance. The consequences of a dissolution of that process are pointed out in the example of posthumanism. Ausgehend von ausgewählten Themen der Cognitive Science wird ein Brückenschlag erprobt zu einer Sichtweise des menschlichen Denkens, wie sie sich aus Heideggers Interpretation der menschlichen Existenz als In-der-Welt-sein herauslesen lässt. Alles, was ist, erschließt sich dem Menschen vor dem Hintergrund einer Vertrautheit mit den Dingen. Diese Vertrautheit bedarf eines Weckrufs, den Heidegger an einem Prozess der Entheimatung diagnostiziert. Verortet man das menschliche Denken in dem unauflösbaren Spannungsfeld von Vertrautheit und Unvertrautheit, so wäre der Mensch nicht dazu in der Lage, einen Zustand zu beschreiben, der einem solchen Spannungsfeld noch vorausgeht. Dies lässt sich zum einen retrospektiv an Platons zwiespältiger Auseinandersetzung mit der Schrift und zum anderen prospektiv an Derridas différance aufzeigen. Auf die Folgen einer Auflösung jenes Spannungsfeldes, abzulesen an der Verdrängung des Todes, wird am Beispiel des Posthumanismus hingewiesen.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherCognitive Science
dc.subject.otherDerrida
dc.subject.otherHeidegger
dc.subject.otherMedia Theory
dc.subject.otherMedientheorie
dc.subject.otherPhänomenologie
dc.subject.otherPhenomenology
dc.subject.otherPhilosophy of Technology
dc.subject.otherPlato
dc.subject.otherPlaton
dc.subject.otherTechnikphilosophie
dc.subject.otherthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDH Philosophical traditions and schools of thought::QDHR Western philosophy from c 1800
dc.titleEntheimatung
dc.title.alternativeDer Ursprung des Denkens und das Denken seines Ursprungs
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783846768419
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isbn9783846768419
oapen.relation.isbn9783770568413
oapen.imprintFink
dc.abstractotherlanguageHuman thinking is interpreted as strongly entrenched in a dialectical process between a primordial familiarity with things and breaks in this familiarity. This can be seen both retrospectively in Plato's ambivalent examination of literacy and prospectively in Derrida's différance. The consequences of a dissolution of that process are pointed out in the example of posthumanism. Ausgehend von ausgewählten Themen der Cognitive Science wird ein Brückenschlag erprobt zu einer Sichtweise des menschlichen Denkens, wie sie sich aus Heideggers Interpretation der menschlichen Existenz als In-der-Welt-sein herauslesen lässt. Alles, was ist, erschließt sich dem Menschen vor dem Hintergrund einer Vertrautheit mit den Dingen. Diese Vertrautheit bedarf eines Weckrufs, den Heidegger an einem Prozess der Entheimatung diagnostiziert. Verortet man das menschliche Denken in dem unauflösbaren Spannungsfeld von Vertrautheit und Unvertrautheit, so wäre der Mensch nicht dazu in der Lage, einen Zustand zu beschreiben, der einem solchen Spannungsfeld noch vorausgeht. Dies lässt sich zum einen retrospektiv an Platons zwiespältiger Auseinandersetzung mit der Schrift und zum anderen prospektiv an Derridas différance aufzeigen. Auf die Folgen einer Auflösung jenes Spannungsfeldes, abzulesen an der Verdrängung des Todes, wird am Beispiel des Posthumanismus hingewiesen.


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