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dc.contributor.authorSchürmann, Volker
dc.date.accessioned2025-03-08T11:16:18Z
dc.date.available2025-03-08T11:16:18Z
dc.date.issued2011
dc.date.submitted2024-03-21T10:01:15Z
dc.identifierONIX_20240321_9783839419052_13
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/88660
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/196643
dc.description.abstractDer lebensphilosophische Topos der Unergründlichkeit betont, dass etwas nicht restlos in unserer Verfügungsgewalt steht. Damit sichert er etwa die Unverfügbarkeit (und somit die Würde) der Person - aber auch einen präzisen Begriff von Performativität. Dieser Gewinn des Topos kommt bisher nicht zum Tragen, da er nicht systematisch vor kulturkritisch-irrationalistischen Lesarten geschützt ist. Umgekehrt führt eine bloße Irrationalismus-Kritik zur Verharmlosung und biopolitischen Vereinnahmung: Unergründlichkeit ist mehr und anderes als nie erreichbare Verfügbarkeit. Volker Schürmann macht mit Hegel, Misch und Plessner die Weichenstellungen sichtbar, um dieses Entweder-oder in einer politischen Lesart von Unergründlichkeit unterlaufen zu können.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesSozialphilosophische Studien
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPC History of Western philosophy
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::H Humanities::HP Philosophy::HPJ Philosophy: metaphysics & ontology
dc.subject.classificationbic Book Industry Communication::J Society & social sciences::JF Society & culture: general::JFC Cultural studies
dc.subject.otherLeben
dc.subject.otherLebensphilosophie
dc.subject.otherPraxis
dc.subject.otherPraxisphilosophie
dc.subject.otherEntzauberung
dc.subject.otherUnmittelbarkeit
dc.subject.otherIntuition
dc.subject.otherPlessner
dc.subject.otherBiopolitik
dc.subject.otherDeutsche Philosophiegeschichte
dc.subject.otherKulturphilosophie
dc.subject.otherNaturphilosophie
dc.subject.otherPhilosophie
dc.subject.otherLife
dc.subject.otherBiopolitics
dc.subject.otherGerman History of Philosophy
dc.subject.otherPhilosophy of Culture
dc.subject.otherPhilosophy of Nature
dc.subject.otherPhilosophy
dc.titleDie Unergründlichkeit des Lebens
dc.title.alternativeLebens-Politik zwischen Biomacht und Kulturkritik
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/transcript.9783839419052
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isFundedByFachinformationsdienst Philosophie
oapen.relation.isFundedBy36ab2c27-ec91-4d4d-8ae6-2e8cf24742b9
oapen.relation.isbn9783839419052
oapen.relation.isbn9783837619058
oapen.imprinttranscript Verlag
oapen.pages250
oapen.place.publicationBielefeld
oapen.grant.number[...]
oapen.grant.programBacklisttransformation FID Philosophie
dc.relationisFundedBy36ab2c27-ec91-4d4d-8ae6-2e8cf24742b9
dc.seriesnumber5
dc.abstractotherlanguageDer lebensphilosophische Topos der Unergründlichkeit betont, dass etwas nicht restlos in unserer Verfügungsgewalt steht. Damit sichert er etwa die Unverfügbarkeit (und somit die Würde) der Person - aber auch einen präzisen Begriff von Performativität. Dieser Gewinn des Topos kommt bisher nicht zum Tragen, da er nicht systematisch vor kulturkritisch-irrationalistischen Lesarten geschützt ist. Umgekehrt führt eine bloße Irrationalismus-Kritik zur Verharmlosung und biopolitischen Vereinnahmung: Unergründlichkeit ist mehr und anderes als nie erreichbare Verfügbarkeit. Volker Schürmann macht mit Hegel, Misch und Plessner die Weichenstellungen sichtbar, um dieses Entweder-oder in einer politischen Lesart von Unergründlichkeit unterlaufen zu können.


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