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dc.contributor.authorAmbos, Kai,
dc.date.accessioned2025-03-08T11:18:08Z
dc.date.available2025-03-08T11:18:08Z
dc.date.issued2011
dc.date.submitted2016-12-31 23:55:55
dc.date.submitted2019-11-27 16:05:03
dc.date.submitted2020-04-01T14:15:56Z
dc.identifier610199
dc.identifierOCN: 808385628
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/37287
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/196727
dc.description.abstractThis volume deals with the future of European criminal law under the Lisbon Treaty. The contributions assess the risks and prospects of the progressing European integration with a special focus on the enlarged competences of the EU in the field of criminal law.
dc.description.abstractDas Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon hat auch für das europäische Strafrecht erhebliche Änderungen mit sich gebracht: Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung wurde zum zentralen Strukturprinzip erhoben und die Kompetenzen der EU zur Strafrechtsharmonisierung erheblich erweitert. Zudem soll nach überwiegender Ansicht die EU nunmehr auch erstmals zur Schaffung echten supranationalen Strafrechts ermächtigt sein. Den Gegenpol zu dieser zunehmenden Supranationalisierung des Strafrechts bildet – zumindest aus deutscher Sicht – die Rechtsprechung das BVerfG, das in seinem Lissabon-Urteil versucht, diesem deutlich erweiterten Handlungsspielraum der EU Grenzen zu ziehen. Der vorliegende Band will Wege aufzeigen, wie dieses Spannungsfeld zwischen Europäisierung und Bewahrung einzelstaatlicher Souveränität in dem besonders sensiblen Bereich des Strafrechts gelöst oder zumindest entschärft werden kann. Ziel muss es sein, die mit der Erweiterung der strafrechtlichen Kompetenzen der EU verbundenen Risiken zu bewältigen und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen. Die Beiträge sind überwiegend aus dem IV. Kolloquium des Instituts für Kriminalwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen (2. Juli 2010) hervorgegangen, wurden z.T. aber auch exklusiv für diesen Band erstellt.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherInternational criminal law
dc.subject.otherCriminal justice law
dc.subject.otherInternational Law
dc.subject.otherLisbon Treaty
dc.subject.otherEuropean Law
dc.subject.otherEuropäische Union
dc.subject.otherKriminalpolitik
dc.subject.otherSchwarze Liste
dc.subject.otherStrafrecht
dc.subject.otherVertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union
dc.subject.otherthema EDItEUR::L Law
dc.subject.otherthema EDItEUR::L Law::LB International law
dc.subject.otherthema EDItEUR::L Law::LB International law::LBB Public international law::LBBZ Public international law: criminal law
dc.subject.otherthema EDItEUR::L Law::LN Laws of specific jurisdictions and specific areas of law::LNF Criminal law: procedure and offences::LNFB Criminal justice law
dc.titleEuropäisches Strafrecht post-Lissabon
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.17875/gup2011-131
oapen.relation.isPublishedByaf9011e0-03b9-4a5c-9ae6-b9da4898d1b2
oapen.relation.isbn9783863950217
dc.abstractotherlanguageDas Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon hat auch für das europäische Strafrecht erhebliche Änderungen mit sich gebracht: Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung wurde zum zentralen Strukturprinzip erhoben und die Kompetenzen der EU zur Strafrechtsharmonisierung erheblich erweitert. Zudem soll nach überwiegender Ansicht die EU nunmehr auch erstmals zur Schaffung echten supranationalen Strafrechts ermächtigt sein. Den Gegenpol zu dieser zunehmenden Supranationalisierung des Strafrechts bildet – zumindest aus deutscher Sicht – die Rechtsprechung das BVerfG, das in seinem Lissabon-Urteil versucht, diesem deutlich erweiterten Handlungsspielraum der EU Grenzen zu ziehen. Der vorliegende Band will Wege aufzeigen, wie dieses Spannungsfeld zwischen Europäisierung und Bewahrung einzelstaatlicher Souveränität in dem besonders sensiblen Bereich des Strafrechts gelöst oder zumindest entschärft werden kann. Ziel muss es sein, die mit der Erweiterung der strafrechtlichen Kompetenzen der EU verbundenen Risiken zu bewältigen und die sich eröffnenden Chancen zu nutzen. Die Beiträge sind überwiegend aus dem IV. Kolloquium des Instituts für Kriminalwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen (2. Juli 2010) hervorgegangen, wurden z.T. aber auch exklusiv für diesen Band erstellt.


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