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dc.contributor.authorBallmer, Ariane
dc.contributor.authorSchäppi, Katharina
dc.contributor.authorDella Casa, Philippe
dc.date.accessioned2025-03-08T12:06:52Z
dc.date.available2025-03-08T12:06:52Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2024-07-08T16:27:30Z
dc.identifierONIX_20240708_9783906897660_336
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/91999
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/198822
dc.description.abstractDer früheisenzeitliche Fundplatz am Mont Lassois bei Vix (Dép. Côte d’Or, Frankreich) ist insbesondere durch das ausserordentlich reich ausgestattetes Frauengrab bekannt, sowie durch die komplex befestigte Plateausiedlung mit Monumentalbauten und Importen aus dem Mittelmeerraum. Damit reiht er sich in das sogenannte «Fürstensitz»-Phänomen der westlichen Hallstattkultur ein. Während der Fokus lange Zeit auf offensichtlich spektakulären Befunden und Funden lag, war über das Geschehen an den Abhängen der Höhensiedlung kaum etwas bekannt. Aus diesem Desiderat heraus hat die Universität Zürich 2009–14 auf der Flur «Champ Fossé» am Westabhang der Anlage umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt. Dabei wurden ein Abschnitt der Befestigung Nr. 5 sowie der unmittelbar dahinter anschliessende Bereich archäologisch untersucht. Zum einen konnten bedeutende Informationen zur Architektur und zum Bauvorgehen der Befestigungsmauer gewonnen, und zum anderen erstmals auch Reste einer «Unterstadt» ausserhalb der Zitadelle auf dem Plateau nachgewiesen werden. Die Entdeckungen am Champ Fossé bereichern die bisherigen Kenntnisse zum späthallstattlichen «Fürstensitz» am Mont Lassois insofern, als dass sie den Blick für das Alltägliche im Kontext des Extravaganten öffnen: Bauarbeiten, Handwerk, Wohnen – dies zur kurzen Blütezeit der «Protourbs» um 500 v. Chr. Die Ausgrabungen haben zudem gezeigt, dass das Champ Fossé in der Mittellatènezeit platzartig umgestaltet und den deformierten Waffenteilen nach zu beurteilen kurzfristig für Kulthandlungen genutzt wurde. Damit ist die am Mont Lassois bisher einzige archäologische Kulturschicht aus der Latènezeit belegt. In dieser Monografie werden die Befunde und Kleinfunde aus den Zürcher Ausgrabungen am Champ Fossé vorgelegt und in ihrem Zusammenhang besprochen.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherArchäologie
dc.subject.otherEisenzeit
dc.subject.otherMont Lassois
dc.subject.otherVix
dc.subject.other"Fürstensitz"
dc.subject.otherBefestigung
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CF Linguistics::CFF Historical and comparative linguistics
dc.titleDer Westabhang des Mont Lassois (Vix/F)
dc.title.alternativeBefestigung, Unterstadt und Kultplatz der Eisenzeit. Ausgrabungen der Universität Zürich 2009–2014.Befunde und Kleinfunde
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.19218/3906897660
oapen.relation.isPublishedBy52e41ab7-9cd7-496a-9d99-5a7e03a4b996
oapen.relation.isFundedBy4bb461ae-a887-4564-b3a7-29e6d7e08318
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783906897660
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationBasel
oapen.grant.number10BP12_202733
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageDer früheisenzeitliche Fundplatz am Mont Lassois bei Vix (Dép. Côte d’Or, Frankreich) ist insbesondere durch das ausserordentlich reich ausgestattetes Frauengrab bekannt, sowie durch die komplex befestigte Plateausiedlung mit Monumentalbauten und Importen aus dem Mittelmeerraum. Damit reiht er sich in das sogenannte «Fürstensitz»-Phänomen der westlichen Hallstattkultur ein. Während der Fokus lange Zeit auf offensichtlich spektakulären Befunden und Funden lag, war über das Geschehen an den Abhängen der Höhensiedlung kaum etwas bekannt. Aus diesem Desiderat heraus hat die Universität Zürich 2009–14 auf der Flur «Champ Fossé» am Westabhang der Anlage umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt. Dabei wurden ein Abschnitt der Befestigung Nr. 5 sowie der unmittelbar dahinter anschliessende Bereich archäologisch untersucht. Zum einen konnten bedeutende Informationen zur Architektur und zum Bauvorgehen der Befestigungsmauer gewonnen, und zum anderen erstmals auch Reste einer «Unterstadt» ausserhalb der Zitadelle auf dem Plateau nachgewiesen werden. Die Entdeckungen am Champ Fossé bereichern die bisherigen Kenntnisse zum späthallstattlichen «Fürstensitz» am Mont Lassois insofern, als dass sie den Blick für das Alltägliche im Kontext des Extravaganten öffnen: Bauarbeiten, Handwerk, Wohnen – dies zur kurzen Blütezeit der «Protourbs» um 500 v. Chr. Die Ausgrabungen haben zudem gezeigt, dass das Champ Fossé in der Mittellatènezeit platzartig umgestaltet und den deformierten Waffenteilen nach zu beurteilen kurzfristig für Kulthandlungen genutzt wurde. Damit ist die am Mont Lassois bisher einzige archäologische Kulturschicht aus der Latènezeit belegt. In dieser Monografie werden die Befunde und Kleinfunde aus den Zürcher Ausgrabungen am Champ Fossé vorgelegt und in ihrem Zusammenhang besprochen.
dc.grantprojectDer Westabhang des Mont Lassois (Vix/F). Befestigung, Unterstadt und Kultplatz der Eisenzeit. Ausgrabungen der Universität Zürich 2009-2014. Befunde und Kleinfunde


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