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dc.contributor.authorHutter, Elisabeth
dc.date.accessioned2025-03-08T12:18:40Z
dc.date.available2025-03-08T12:18:40Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2024-07-29T12:29:39Z
dc.identifierONIX_20240729_9783846768426_16
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/92474
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/199290
dc.description.abstractDie Studie untersucht, wie in deutschen Kolonialromanen mittels Abenteuernarrationen Krisenerfahrungen der Jahrhundertwende verhandelt werden. Das Abenteuer als um 1900 gleichermaßen tradiertes wie problematisiertes Erzähl- und Handlungsmodell bietet durch verschiedene Formen der Transgression die Gelegenheit, gesellschaftliche Ordnungsentwürfe und die darin vorgesehene Rolle des männlichen Kolonialakteurs kritisch zu reflektieren. Die abenteuerliche Eskapade als fester Bestandteil exotistischer Imaginationen steht in den untersuchten Romanen in Konflikt mit der zugleich erwarteten (Selbst-)Beherrschung. Die erzählerische Evokation von Hilflosigkeit zwischen Abenteuer und Ordnung bleibt indes nicht auf den kolonialen Kontext begrenzt. Indem koloniale Herausforderungen diskursiv aufs Engste mit denen der Heimat verwoben werden, wird deutlich, dass die deutsche Kolonialliteratur als kulturkritischer Kommentar zu Entwicklungen der Moderne zu verstehen ist.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherBewährung
dc.subject.otherGerman colonialism
dc.subject.otherGewalt
dc.subject.otherHilflosigkeit
dc.subject.otherKolonialroman
dc.subject.otherTransgression
dc.subject.othercolonial novel
dc.subject.otherdeutscher Kolonialismus
dc.subject.otherhelplessness
dc.subject.otherquest
dc.subject.othertransgression
dc.subject.otherviolence
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CB Language: reference and general::CBX Language: history and general works
dc.titleEskapade und Beherrschung
dc.title.alternativeKrisen von Abenteuer und Männlichkeit in der deutschen Kolonialliteratur
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.30965/9783846768426
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isFundedBy9627267b-ffbd-489c-91a4-19c92400b387
oapen.relation.isFundedByf5b9aefd-0611-4665-bc30-18deed3ed904
oapen.relation.isFundedBy822a9356-0764-4730-8984-9958f379adad
oapen.relation.isbn9783846768426
oapen.relation.isbn9783770568420
oapen.imprintFink
oapen.grant.number[...]
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dc.abstractotherlanguageDie Studie untersucht, wie in deutschen Kolonialromanen mittels Abenteuernarrationen Krisenerfahrungen der Jahrhundertwende verhandelt werden. Das Abenteuer als um 1900 gleichermaßen tradiertes wie problematisiertes Erzähl- und Handlungsmodell bietet durch verschiedene Formen der Transgression die Gelegenheit, gesellschaftliche Ordnungsentwürfe und die darin vorgesehene Rolle des männlichen Kolonialakteurs kritisch zu reflektieren. Die abenteuerliche Eskapade als fester Bestandteil exotistischer Imaginationen steht in den untersuchten Romanen in Konflikt mit der zugleich erwarteten (Selbst-)Beherrschung. Die erzählerische Evokation von Hilflosigkeit zwischen Abenteuer und Ordnung bleibt indes nicht auf den kolonialen Kontext begrenzt. Indem koloniale Herausforderungen diskursiv aufs Engste mit denen der Heimat verwoben werden, wird deutlich, dass die deutsche Kolonialliteratur als kulturkritischer Kommentar zu Entwicklungen der Moderne zu verstehen ist.


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