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dc.contributor.authorFelbermayr, Katharina
dc.date.accessioned2025-03-08T12:30:09Z
dc.date.available2025-03-08T12:30:09Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2023-06-06T11:49:45Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/63240
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/199739
dc.description.abstractBased on a qualitative, longitudinal and constructivist research approach, the project at hand explores the decision-making process within the inclusive transition from secondary school I to further education from the perspectives of teenagers with disabilities and parents (with/without disabilities). The narratives of 5 families (3 teenagers with disabilities, 3 fathers, 5 mothers with/without disabilities) are of interest. The interviews were conducted three times (every year) during the transition-/decision-making process along the method of intensive interviewing (Charmaz 2014). The analysis of the qualitative data (32 interviews) was based on the coding process according to Charmaz (2014). Through data analysis three types of decision-making could be identified (giving up decision, forcing decision, taking over decision) as subforms of two higher-level decision-making mechanisms named make an independent decision and make a(n) (independent) decision with support. The expectation of an independent decision-making individual is central for teenagers with disabilities and their parents. Different types of “volition” are connected to the decision-making processes, depending on if the teenagers with disabilities make an independent decision (really want it), make a decision with support ((don’t) want it) or make a decision owing to given opinions (have to). Due to the longitudinal research design the educational trajectories of teenagers with disabilities are also reconstructed.
dc.description.abstractAusgehend von einem qualitativ, längsschnittlich und konstruktivistischen Forschungsdesign untersucht die vorliegende Studie das Erleben von Entscheidungsprozessen am inklusiv verstandenen Übergang von Sekundarstufe I in weitere schulische Bildung aus Sicht von Jugendlichen mit Behinderung und Eltern (mit/ohne Behinderung). Im Mittelpunkt stehen die Erzählungen von 5 Familien (3 Jugendliche mit Behinderung, 3 Väter, 5 Mütter mit/ohne Behinderung), die im Übergangs-/Entscheidungsprozess drei Mal im Abstand von einem Jahr mittels intensiv interviewing (Charmaz 2014) befragt wurden. Zur Auswertung des qualitativen Datenmaterials (32 Interviews) wurde auf die Kodierschritte von Charmaz (2014) zurückgegriffen. Die Datenanalyse offenbart drei Varianten des Entscheidens (entscheiden abgeben, entscheiden forcieren, entscheiden müssen) als Ausdifferenzierungen der übergeordneten Entscheidungsformen selbstständig entscheiden und unterstützend (selbstständig) entscheiden. Zentral ist die Erwartung eines selbstständigen Entscheidungssubjekts, an der sich die Jugendlichen mit Behinderung und Eltern orientieren. Damit einher gehen unterschiedliche Varianten des Wollens, wenn Jugendliche mit Behinderung als Entscheidungssubjekte selbstständig (es wirklich wollen), mit Unterstützung (es (nicht) wollen) oder innerhalb vorselektierter Optionen (es müssen) eine Wahl treffen. Durch das längsschnittliche Forschungsdesign können zudem die Bildungsverläufe der Jugendlichen mit Behinderung nachgezeichnet werden.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesInklusion, Behinderung, Gesellschaft. Bildungs-und sozialwissenschaftliche Beiträge
dc.rightsopen access
dc.subject.otherSchulpädagogik; Sekundarstufe I, empirische Studie, Übergang, Entscheidungsprozesse, weiterführende Schule, Bildungsverlauf, Behinderung, Jugendliche, Heterogenität
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JN Education
dc.titleEntscheidungsprozesse am inklusiven Übergang
dc.title.alternativeEine Grounded Theory Studie im Längsschnitt
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.35468/6014
oapen.relation.isPublishedBy65f4fc12-f5ec-43de-9b3f-9771b3f89aea
oapen.relation.isbn9783781525733
oapen.pages300
oapen.place.publicationBad Heilbrunn
dc.abstractotherlanguageAusgehend von einem qualitativ, längsschnittlich und konstruktivistischen Forschungsdesign untersucht die vorliegende Studie das Erleben von Entscheidungsprozessen am inklusiv verstandenen Übergang von Sekundarstufe I in weitere schulische Bildung aus Sicht von Jugendlichen mit Behinderung und Eltern (mit/ohne Behinderung). Im Mittelpunkt stehen die Erzählungen von 5 Familien (3 Jugendliche mit Behinderung, 3 Väter, 5 Mütter mit/ohne Behinderung), die im Übergangs-/Entscheidungsprozess drei Mal im Abstand von einem Jahr mittels intensiv interviewing (Charmaz 2014) befragt wurden. Zur Auswertung des qualitativen Datenmaterials (32 Interviews) wurde auf die Kodierschritte von Charmaz (2014) zurückgegriffen. Die Datenanalyse offenbart drei Varianten des Entscheidens (entscheiden abgeben, entscheiden forcieren, entscheiden müssen) als Ausdifferenzierungen der übergeordneten Entscheidungsformen selbstständig entscheiden und unterstützend (selbstständig) entscheiden. Zentral ist die Erwartung eines selbstständigen Entscheidungssubjekts, an der sich die Jugendlichen mit Behinderung und Eltern orientieren. Damit einher gehen unterschiedliche Varianten des Wollens, wenn Jugendliche mit Behinderung als Entscheidungssubjekte selbstständig (es wirklich wollen), mit Unterstützung (es (nicht) wollen) oder innerhalb vorselektierter Optionen (es müssen) eine Wahl treffen. Durch das längsschnittliche Forschungsdesign können zudem die Bildungsverläufe der Jugendlichen mit Behinderung nachgezeichnet werden.


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