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dc.contributor.authorRau, Alexandra
dc.date.accessioned2025-11-22T15:40:11Z
dc.date.available2025-11-22T15:40:11Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-10-10T10:00:15Z
dc.identifierONIX_20251010T115506_9783593454658_4
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/106419
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/203744
dc.description.abstractAltersarmut betrifft in erster Linie Frauen. Sie ist das Ergebnis geschlechtsspezifischer Arbeits- und Lebensverläufe, politischer Versäumnisse und sozialstaatlicher Rückzüge und nicht zuletzt Produkt eines sozialen Sicherungssystems, das einseitig auf Lohnarbeit zentriert ist. Doch was bedeutet es, Armut im Alter zu erleben? Alexandra Rau wirft einen schonungslosen Blick auf die affektive Dimension weiblicher Altersarmut. Ausgehend von ethnografischen Porträts zeigt sie, dass Gefühle wie Scham, Einsamkeit, Angst, Melancholie oder Kränkung keine individuellen Phänomene sind, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheiten. Gleichzeitig prägen sie die Handlungsmöglichkeiten jener Frauen, deren Leben von prekären Beschäftigungsverhältnissen und Fürsorgeverantwortung bestimmt waren. Die empirische Studie liefert intime Einblicke in die alltäglichen Verstrickungen einer Generation, für die das Versprechen eines finanziell abgesicherten ›wohlverdienten Ruhestands‹ obsolet geworden ist – und macht deutlich: Altersarmut ist auch eine tief emotionale Erfahrung. Eine, die Vereinzelung fördert, politische Mobilisierung erschwert und affektive Zumutungen produziert. In kulturwissenschaftlicher Schärfe entwickelt Rau das Konzept der Affektarbeit weiter und eröffnet damit eine neue Perspektive auf ein drängendes gesellschaftliches Problem. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesArbeit und Alltag
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFC Poverty and precarity
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBS Social groups, communities and identities::JBSF Gender studies, gender groups::JBSF1 Gender studies: women and girls
dc.subject.otherBiografie
dc.subject.otherCare-Arbeit
dc.subject.otherEthnografie
dc.subject.otherUngleichheit
dc.subject.otherFrauen
dc.subject.otherArbeitsforschung
dc.subject.otherResilienz
dc.subject.otherIdentität
dc.subject.otherHandlungsmacht
dc.subject.otherSozialstaat
dc.subject.otherÄngste
dc.subject.otherOpen Access
dc.titleDas Affektregime weiblicher Altersarmut
dc.title.alternativeZur subjektiven Verarbeitung von Prekarität
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.12907/978-3-593-45465-8
oapen.relation.isPublishedBy0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8
oapen.relation.isbn9783593454658
oapen.relation.isbn9783593517513
oapen.pages375
oapen.place.publicationWeinheim
dc.seriesnumber25
dc.abstractotherlanguageAltersarmut betrifft in erster Linie Frauen. Sie ist das Ergebnis geschlechtsspezifischer Arbeits- und Lebensverläufe, politischer Versäumnisse und sozialstaatlicher Rückzüge und nicht zuletzt Produkt eines sozialen Sicherungssystems, das einseitig auf Lohnarbeit zentriert ist. Doch was bedeutet es, Armut im Alter zu erleben? Alexandra Rau wirft einen schonungslosen Blick auf die affektive Dimension weiblicher Altersarmut. Ausgehend von ethnografischen Porträts zeigt sie, dass Gefühle wie Scham, Einsamkeit, Angst, Melancholie oder Kränkung keine individuellen Phänomene sind, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Ungleichheiten. Gleichzeitig prägen sie die Handlungsmöglichkeiten jener Frauen, deren Leben von prekären Beschäftigungsverhältnissen und Fürsorgeverantwortung bestimmt waren. Die empirische Studie liefert intime Einblicke in die alltäglichen Verstrickungen einer Generation, für die das Versprechen eines finanziell abgesicherten ›wohlverdienten Ruhestands‹ obsolet geworden ist – und macht deutlich: Altersarmut ist auch eine tief emotionale Erfahrung. Eine, die Vereinzelung fördert, politische Mobilisierung erschwert und affektive Zumutungen produziert. In kulturwissenschaftlicher Schärfe entwickelt Rau das Konzept der Affektarbeit weiter und eröffnet damit eine neue Perspektive auf ein drängendes gesellschaftliches Problem. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/


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