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dc.contributor.authorBaumann, Sarah
dc.date.accessioned2025-11-23T00:53:57Z
dc.date.available2025-11-23T00:53:57Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-11-19T09:24:07Z
dc.identifierONIX_20251119T095351_9783593462714_10
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/108155
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/203978
dc.description.abstractSexualität als Arbeit polarisiert. In Debatten um Sexarbeit verhandeln Gesellschaften Fragen rund um Moral, sexuelle Normen, Geschlechterverhältnisse und Migrationspolitik. Was in solchen Debatten selten zur Sprache kommt, sind die sozialen und ökonomischen Verhältnisse, in denen Frauen arbeiten, die mit Sex Geld verdienen. Sarah Baumann untersucht das Phänomen der Sexarbeit aus einer arbeits- und geschlechterhistorischen Perspektive. Dazu richtet sie den Blick auf die Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert und fragt danach, wie sich gesellschaftliche Debatten, behördliche Regulierungen und Praktiken rund um die Sexarbeit in urbanen Räumen gestalteten und veränderten. Sexarbeit, so zeigt die Studie, hatte aus Sicht der arbeitenden Frauen eine zentrale haushaltsökonomische Funktion, während politische Akteure sie als »notwendiges Übel« gleichzeitig essentialisierten und kriminalisierten. Die sogenannte sexuelle Liberalisierung brachte den Frauen nur bedingt mehr Freiheiten, vielmehr festigte sie das Narrativ der Sexarbeiterin als selbstverantwortliches Marktsubjekt. Sexuelle Tabus fielen, doch Frauen in der Sexarbeit blieben unsichtbar und prekarisiert.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesGeschichte und Geschlechter
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBS Social groups, communities and identities::JBSF Gender studies, gender groups::JBSF1 Gender studies: women and girls
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTB Social and cultural history
dc.subject.otherProstitution
dc.subject.otherGeschlecht
dc.subject.otherSexualität
dc.subject.other20. Jahrhundert
dc.subject.otherFrauenbewegung
dc.subject.otherOpen Access
dc.titlePrekäre Liberalisierung
dc.title.alternativeSexuelle Arbeit von Frauen in der Schweiz (1950–1990)
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.12907/978-3-593-46271-4
oapen.relation.isPublishedBy0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8
oapen.relation.isbn9783593462714
oapen.relation.isbn9783593521404
oapen.pages373
oapen.place.publicationWeinheim
dc.seriesnumber83
dc.abstractotherlanguageSexualität als Arbeit polarisiert. In Debatten um Sexarbeit verhandeln Gesellschaften Fragen rund um Moral, sexuelle Normen, Geschlechterverhältnisse und Migrationspolitik. Was in solchen Debatten selten zur Sprache kommt, sind die sozialen und ökonomischen Verhältnisse, in denen Frauen arbeiten, die mit Sex Geld verdienen. Sarah Baumann untersucht das Phänomen der Sexarbeit aus einer arbeits- und geschlechterhistorischen Perspektive. Dazu richtet sie den Blick auf die Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert und fragt danach, wie sich gesellschaftliche Debatten, behördliche Regulierungen und Praktiken rund um die Sexarbeit in urbanen Räumen gestalteten und veränderten. Sexarbeit, so zeigt die Studie, hatte aus Sicht der arbeitenden Frauen eine zentrale haushaltsökonomische Funktion, während politische Akteure sie als »notwendiges Übel« gleichzeitig essentialisierten und kriminalisierten. Die sogenannte sexuelle Liberalisierung brachte den Frauen nur bedingt mehr Freiheiten, vielmehr festigte sie das Narrativ der Sexarbeiterin als selbstverantwortliches Marktsubjekt. Sexuelle Tabus fielen, doch Frauen in der Sexarbeit blieben unsichtbar und prekarisiert.


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