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dc.contributor.authorStricker, Yann
dc.date.accessioned2025-11-25T00:59:50Z
dc.date.available2025-11-25T00:59:50Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-08-18T11:59:48Z
dc.identifierONIX_20250818T135708_9783593461984_14
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/105551
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/205207
dc.description.abstractZwischen 1919 bis 1939 entstand in der International Labour Organization (ILO) in Genf ein neues Wissen über weltweite Bewegungen von Menschen. Was zunächst als Quantifizierung der europäischen Auswanderung von Arbeitern nach ›Übersee‹ begann, entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit zu einer abstrakten Beobachtungsebene für die neue Kategorie der ›international migration‹. Die Arbeit zeigt, wie Migration dadurch erstmals als Weltphänomen begreifbar wurde. Basierend auf Dokumenten aus internationalen und kolonialen Archiven analysiert Yann Stricker Funktionen und Effekte des neuen Zahlenwissens, das der ILO die Möglichkeit bot, sich als neutrales Informationszentrum zu profilieren. Zugleich reichten die Effekte des neuen »Migrationswissens« weit über die ILO hinaus. Der Autor zeigt, wie die Kategorisierung von internationaler Migration entlang nationaler Raum- und Zugehörigkeitskriterien quer zu kolonialen Ordnungen stand. Mit Blick auf entstandene Widerstände und Reibungen bei der Eingliederung kolonialer Statistiken macht das Buch bedeutende Risse und Leerstellen der neuen statistischen Beobachtungsebene sichtbar. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFH Migration, immigration and emigration
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology::JHBD Population and demography
dc.subject.otherMigration
dc.subject.otherInternationale Organisation
dc.subject.otherStatistik
dc.subject.otherWissensgeschichte
dc.subject.otherKolonialgeschichte
dc.subject.otherGlobalgeschichte
dc.subject.otherInternationale Arbeitsorganisation ILO
dc.subject.otherGold
dc.titleMigration zwischen Imperium und Nation
dc.title.alternativeEine Wissensgeschichte der Entstehung globaler Migrationsstatistiken im International Labour Office (1919–1939)
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.12907/978-3-593-46198-4
oapen.relation.isPublishedBy0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8
oapen.relation.isbn9783593461984
oapen.relation.isbn9783593521015
oapen.pages259
oapen.place.publicationWeinheim
dc.abstractotherlanguageZwischen 1919 bis 1939 entstand in der International Labour Organization (ILO) in Genf ein neues Wissen über weltweite Bewegungen von Menschen. Was zunächst als Quantifizierung der europäischen Auswanderung von Arbeitern nach ›Übersee‹ begann, entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit zu einer abstrakten Beobachtungsebene für die neue Kategorie der ›international migration‹. Die Arbeit zeigt, wie Migration dadurch erstmals als Weltphänomen begreifbar wurde. Basierend auf Dokumenten aus internationalen und kolonialen Archiven analysiert Yann Stricker Funktionen und Effekte des neuen Zahlenwissens, das der ILO die Möglichkeit bot, sich als neutrales Informationszentrum zu profilieren. Zugleich reichten die Effekte des neuen »Migrationswissens« weit über die ILO hinaus. Der Autor zeigt, wie die Kategorisierung von internationaler Migration entlang nationaler Raum- und Zugehörigkeitskriterien quer zu kolonialen Ordnungen stand. Mit Blick auf entstandene Widerstände und Reibungen bei der Eingliederung kolonialer Statistiken macht das Buch bedeutende Risse und Leerstellen der neuen statistischen Beobachtungsebene sichtbar. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/


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