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dc.contributor.editorPlener, Peter
dc.contributor.editorWolf, Burkhardt
dc.date.accessioned2025-11-26T08:17:00Z
dc.date.available2025-11-26T08:17:00Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-06-13T09:21:05Z
dc.identifierONIX_20250613T105552_9783662702420_34
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103589
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/205933
dc.description.abstractWas in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der ›verwalteten Welt‹ entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im ›Medium‹ der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken – egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation – und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer ›Digitalisierung‹. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der ›Aktenmäßigkeit‹ in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesAdminiStudies. Formen und Medien der Verwaltung
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCC Cultural studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCT Media studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::G Reference, Information and Interdisciplinary subjects::GT Interdisciplinary studies::GTC Communication studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPQ Central / national / federal government
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPP Public administration
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology
dc.subject.otherAkt
dc.subject.otherAkten
dc.subject.otherKrankenakte
dc.subject.otherElektronische Akte
dc.subject.otherVerwaltung
dc.subject.otherDigitalisierung
dc.subject.otherAgiles Management
dc.subject.otherHandlungsketten
dc.subject.otherProzess
dc.subject.otherArchiv
dc.subject.otherKolonialismus
dc.subject.otherLiteratur
dc.subject.otherLebensführung
dc.subject.otherNachlass
dc.subject.otherNationalsozialismus
dc.subject.otherQuellen
dc.subject.otherDiplomatie
dc.subject.otherStaatssicherheit
dc.subject.otherAktenfiktion
dc.titleDie Akte/n
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-662-70242-0
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedByf9a11e57-c11b-4f96-b71a-68ee6b6f1a7c
oapen.relation.isbn9783662702420
oapen.relation.isbn9783662702413
oapen.imprintJ.B. Metzler
oapen.pages511
oapen.place.publicationBerlin, Heidelberg
oapen.grant.number[...]
dc.relationisFundedByf9a11e57-c11b-4f96-b71a-68ee6b6f1a7c
dc.seriesnumber4
dc.abstractotherlanguageWas in der Welt gelten oder als Tatbestand verbürgt sein soll, muss aktenkundig sein, denn die Behörden der ›verwalteten Welt‹ entscheiden über unsere Wirklichkeit, Identität und Handlungsmacht im ›Medium‹ der Akten. Diese stiften also zuletzt Zusammenhänge zwischen Amt und Welt, zunächst aber zwischen unterschiedlichsten Schriftstücken – egal, ob in Gestalt von Kästchen und Kisten, von Bündeln, Kladden oder Ordnern, zunehmend in Form von verschalteten Datensätzen und elektronischen Verweissystemen. Akten lassen sich deshalb als Medien verstehen, die unterschiedliche Formen der Inskription miteinander verbinden. Acta sind Arbeitsmittel, Handlungen und zugleich Medien der (Auto-)Protokollierung eines administrativen Vorgangs, in welcher Doppelfunktion sie die Rechenschaftspflicht der Verwaltungen ebenso zu erfüllen helfen, wie sie eine historiographische Dokumentation ihres Tuns ermöglichen. Als Aufschreibesystem mit spezifischem Prozesscharakter, das unablässige Rekursion mit weitreichenden Handlungsketten verbindet, waren Akten seit ihrem Aufkommen in der Frühneuzeit eine medientechnische Innovation – und sind es noch heute, im Zeitalter ihrer ›Digitalisierung‹. Dabei sind diese keineswegs nur Sache der Verwaltung: Die Geschichten der Akte/n in diesem (Open Access-)Band der AdminiStudies handeln auch von einer Mediengeschichte der Migration der ›Aktenmäßigkeit‹ in pädagogische oder medizinische, politische, militärische oder wirtschaftliche Organisationen sowie technische Bereiche und künstlerisch-literarische Domänen.


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