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dc.contributor.authorKozakova, Slata
dc.date.accessioned2025-11-27T17:26:16Z
dc.date.available2025-11-27T17:26:16Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2025-08-07T16:03:03Z
dc.identifierONIX_20250807T175817_9783666367694_34
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/105128
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/206373
dc.description.abstractDie Arbeit konstituiert einen Männlichkeitstypus in der russischen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und verfolgt dessen Entwicklung von mitleidserregenden, insektenartigen Figuren (Gogol´s »Der Mantel«, Čechovs »Der Mann im Futteral«, Andreevs »Am Fenster«) zu selbstbewussten Mördern (Dostoevskijs »Die Sanfte«, Tolstojs »Kreutzersonate«, Tolstajas »Wessen Schuld«, Andreevs »Im Nebel«). Eine zentrale Stellung nimmt dabei Dostoevskijs »Untergrundmensch« (»Aufzeichnungen aus dem Untergrund«) ein, dessen Variationen sich durch zahlreiche Texte der Zeit ziehen. Die Studie zeigt, welche Rolle die pathologische Einsamkeit der Figuren auf der narrativen Ebene spielt, und welche Funktion dabei Geschlechterverhältnisse und sozialhistorische Rangordnungen einnehmen. Methodisch orientiert sie sich an den Geschlechter- und Männlichkeitsstudien des Poststrukturalismus. Die Analyse der Texte zeigt die Hilflosigkeit eines einsamen, verunsicherten männlichen Subjekts auf, das gegen eine gesellschaftliche Ordnung rebelliert
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesSchnittstellen
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSM Comparative literature
dc.subject.otherRussische Literatur
dc.subject.otherRealismus
dc.subject.otherRomantik
dc.subject.otherDostoevskij
dc.subject.otherUntergrundmensch
dc.subject.otherTolstoj
dc.subject.otherČechov
dc.subject.otherAndreev
dc.subject.otherMännlichkeit
dc.subject.otherLiteraturwissenschaft
dc.titleDer Mann im Untergrund
dc.title.alternativeZu einem Männlichkeitstypus in der russischen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.13109/9783666367694
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isbn9783666367694
oapen.relation.isbn9783647367699
oapen.relation.isbn9783525367698
oapen.imprintVandenhoeck & Ruprecht
oapen.pages213
oapen.place.publicationGöttingen
dc.seriesnumberBand 023
dc.abstractotherlanguageDie Arbeit konstituiert einen Männlichkeitstypus in der russischen Literatur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und verfolgt dessen Entwicklung von mitleidserregenden, insektenartigen Figuren (Gogol´s »Der Mantel«, Čechovs »Der Mann im Futteral«, Andreevs »Am Fenster«) zu selbstbewussten Mördern (Dostoevskijs »Die Sanfte«, Tolstojs »Kreutzersonate«, Tolstajas »Wessen Schuld«, Andreevs »Im Nebel«). Eine zentrale Stellung nimmt dabei Dostoevskijs »Untergrundmensch« (»Aufzeichnungen aus dem Untergrund«) ein, dessen Variationen sich durch zahlreiche Texte der Zeit ziehen. Die Studie zeigt, welche Rolle die pathologische Einsamkeit der Figuren auf der narrativen Ebene spielt, und welche Funktion dabei Geschlechterverhältnisse und sozialhistorische Rangordnungen einnehmen. Methodisch orientiert sie sich an den Geschlechter- und Männlichkeitsstudien des Poststrukturalismus. Die Analyse der Texte zeigt die Hilflosigkeit eines einsamen, verunsicherten männlichen Subjekts auf, das gegen eine gesellschaftliche Ordnung rebelliert


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