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dc.contributor.authorErtl, Martin
dc.date.accessioned2025-11-27T19:55:02Z
dc.date.available2025-11-27T19:55:02Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2025-06-02T13:32:11Z
dc.identifierONIX_20250602T152945_9783763974092_4
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103306
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/206442
dc.description.abstractDie vorliegende Arbeit, die der empirisch fundierten Linguistik, der Variationslinguistik und der (Grammatik‑)Didaktik zuzuordnen ist, widmet sich Kasusauffälligkeiten in Lernertexten und verfolgt das Ziel, diese empirisch zu erfassen, zu klassifizieren und zu analysieren. Die qualitative und quantitative Analyse von Zweifelsfällen wird mithilfe eines repräsentativen Korpus vorgenommen, um Erkenntnisse sowohl über die Stellung der Kasusauffälligkeiten im Sprachsystem (Sprachsystemanalyse) als auch über deren tatsächliche Verbreitung (Sprachgebrauchsanalyse) zu gewinnen. Diese Analyse ergibt, dass die in Grammatiken und Nachschlagewerken vorzufindenden Werturteile über die Verbreitung und Grammatikalität von Strukturen oft zu pauschal ausfallen, da sie zwei wesentliche Faktoren - den grammatischen Aufbau von Phrasen und die Region - weitgehend unberücksichtigt lassen. Ebenso kommt es vor, dass Lehrerinnen und Lehrer bei der Korrektur von Lernertexten sprachliche Strukturen als fehlerhaft markieren, obwohl es sich um Varianten handelt. Diese Erkenntnisse werden in einem didaktischen Teil verarbeitet, der auch konkrete Unterrichtsvorschläge enthält.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesThema Sprache - Wissenschaft für den Unterricht
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::C Language and Linguistics
dc.subject.otherLinguistik
dc.subject.otherSprachsystemanalyse
dc.subject.otherSprachgebrauch
dc.subject.otherValenztheorie
dc.subject.otherKasus
dc.subject.otherGrammatik
dc.subject.otherDidaktik
dc.subject.otherLehrkräfte
dc.subject.otherSprachwissenschaft
dc.subject.otherVariationslinguistik
dc.subject.otherFlexion
dc.subject.otherUnterricht
dc.subject.otherKorpora
dc.titleKasusauffälligkeiten in Lernertexten
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.3278/9783763974092
oapen.relation.isPublishedBy12101232-b020-4bd4-8db4-1fddbad6c45f
oapen.relation.isbn9783763974092
oapen.relation.isbn9783763974085
oapen.pages372
oapen.place.publicationBielefeld
dc.seriesnumber36
dc.abstractotherlanguageDie vorliegende Arbeit, die der empirisch fundierten Linguistik, der Variationslinguistik und der (Grammatik‑)Didaktik zuzuordnen ist, widmet sich Kasusauffälligkeiten in Lernertexten und verfolgt das Ziel, diese empirisch zu erfassen, zu klassifizieren und zu analysieren. Die qualitative und quantitative Analyse von Zweifelsfällen wird mithilfe eines repräsentativen Korpus vorgenommen, um Erkenntnisse sowohl über die Stellung der Kasusauffälligkeiten im Sprachsystem (Sprachsystemanalyse) als auch über deren tatsächliche Verbreitung (Sprachgebrauchsanalyse) zu gewinnen. Diese Analyse ergibt, dass die in Grammatiken und Nachschlagewerken vorzufindenden Werturteile über die Verbreitung und Grammatikalität von Strukturen oft zu pauschal ausfallen, da sie zwei wesentliche Faktoren - den grammatischen Aufbau von Phrasen und die Region - weitgehend unberücksichtigt lassen. Ebenso kommt es vor, dass Lehrerinnen und Lehrer bei der Korrektur von Lernertexten sprachliche Strukturen als fehlerhaft markieren, obwohl es sich um Varianten handelt. Diese Erkenntnisse werden in einem didaktischen Teil verarbeitet, der auch konkrete Unterrichtsvorschläge enthält.


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