Afficher la notice abrégée

dc.contributor.authorBresselau von Bressensdorf, Agnes
dc.date.accessioned2025-11-29T09:31:47Z
dc.date.available2025-11-29T09:31:47Z
dc.date.issued2018
dc.date.submitted2025-11-17T11:45:01Z
dc.identifierONIX_20251117T124236_9783954102143_10
dc.identifier2194-5810
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/108084
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/206812
dc.description.abstractIm Laufe der 1970er Jahre bildeten sich in der Volksrepublik Polen Protestbewegungen, die für soziale, politische und wirtschaftliche Reformen sowie für die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte eintraten. Mit der Gründung der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnos´c´, der ersten Streikwelle im Sommer 1980 und der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 spitzte sich die Situation weiter zu. Diese Entwicklungen stellten die sozial-liberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und Außenminister Hans-Dietrich Genscher vor ein Dilemma. Dem Willen, das Freiheitsstreben der polnischen Bevölkerung zu unterstützen, stand die Sorge gegenüber, einen sowjetischen Truppeneinmarsch zu provozieren und die Entspannungspolitik zwischen Ost und West zu gefährden. Damit verband sich eine Grundfrage bundesdeutscher Außenpolitik: Wie kann das Interesse an einer Demokratisierung autoritärer Regime mit dem Ziel von außenpolitischer Stabilität und Friedenssicherung in Einklang gebracht werden?
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesErnst-Reuter-Hefte
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History
dc.subject.classificationthema EDItEUR::1 Place qualifiers::1D Europe::1DT Eastern Europe::1DTP Poland
dc.subject.otherHuman and Civil Rights
dc.subject.otherProtest Movement
dc.subject.otherHans-Dietrich Genscher
dc.subject.otherHelmut Schmidt
dc.subject.otherPolitics
dc.subject.otherGerman-Polish Relations
dc.subject.otherPoland
dc.titleFrieden vor Freiheit?
dc.title.alternativeDie sozial-liberale Koalition und das Kriegsrecht in Polen 1981
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.62936/SMTB8028
oapen.relation.isPublishedBy2adc9c08-8604-43ff-849b-b1e8d93cb543
oapen.relation.isbn9783954102143
oapen.imprintBeBra Wissenschaft Verlag
oapen.pages48
oapen.place.publicationBerlin
dc.seriesnumber9
dc.abstractotherlanguageIm Laufe der 1970er Jahre bildeten sich in der Volksrepublik Polen Protestbewegungen, die für soziale, politische und wirtschaftliche Reformen sowie für die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte eintraten. Mit der Gründung der unabhängigen Gewerkschaft Solidarnos´c´, der ersten Streikwelle im Sommer 1980 und der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 1981 spitzte sich die Situation weiter zu. Diese Entwicklungen stellten die sozial-liberale Koalition unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und Außenminister Hans-Dietrich Genscher vor ein Dilemma. Dem Willen, das Freiheitsstreben der polnischen Bevölkerung zu unterstützen, stand die Sorge gegenüber, einen sowjetischen Truppeneinmarsch zu provozieren und die Entspannungspolitik zwischen Ost und West zu gefährden. Damit verband sich eine Grundfrage bundesdeutscher Außenpolitik: Wie kann das Interesse an einer Demokratisierung autoritärer Regime mit dem Ziel von außenpolitischer Stabilität und Friedenssicherung in Einklang gebracht werden?


Fichier(s) constituant ce document

FichiersTailleFormatVue

Il n'y a pas de fichiers associés à ce document.

Ce document figure dans la(les) collection(s) suivante(s)

Afficher la notice abrégée

open access
Excepté là où spécifié autrement, la license de ce document est décrite en tant que open access