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dc.contributor.authorVogt, Aline
dc.date.accessioned2025-11-29T10:17:45Z
dc.date.available2025-11-29T10:17:45Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-11-19T09:23:54Z
dc.identifierONIX_20251119T095351_9783593461908_6
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/108151
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/206833
dc.description.abstractWas hat das Verhältnis zwischen Mensch und Tier mit Geschlecht zu tun? Diese Frage, die heute wieder aktuell ist, stellten sich in der französischen Aufklärung Naturforscher, Erzieherinnen und Moralisten. In einer Zeit, in der hitzig darüber debattiert wurde, was »die Natur« des Menschen im Allgemeinen und der Geschlechter im Besonderen sei, wurden Tiere zu einer wichtigen Vergleichsfolie. Aline Vogt zeigt, wie im 18. Jahrhundert Naturwissenschaftler durch eine neue Definition von Spezies versuchten, die in Gefahr geratenen Geschlechter- und Artengrenzen auf eine neue, heteronormative Grundlage zu stellen, wie Literaten männliche Gewalt mit Bezügen zur Tierwelt legitimierten und wie Gouvernanten den Zivilisierungsdiskurs nutzten, um sich als Erzieherinnen des Tiers im Menschen zu positionieren. Insbesondere Frauen wurde dabei eine vermittelnde Rolle zwischen Mensch und Tier zugeschrieben. Auch die Tiere selbst prägten diese Auseinandersetzungen: Hunde, Wölfe, Nutztiere und Insekten regten durch ihr Verhalten dazu an, über Unterschiede und Ähnlichkeiten verschiedener Lebewesen nachzudenken. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesGeschichte und Geschlechter
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHB General and world history
dc.subject.classificationthema EDItEUR::P Mathematics and Science::PD Science: general issues::PDX History of science
dc.subject.otherGeschlechtergeschichte
dc.subject.otherGeschlecht
dc.subject.otherAufklärung
dc.subject.otherFrankreich
dc.subject.other18. Jahrhundert
dc.subject.otherTiere
dc.subject.otherMenschen
dc.subject.otherNaturphilosophie
dc.subject.otherAnimalität
dc.subject.otherNatur
dc.subject.otherWeiblichkeit
dc.subject.otherSexualität
dc.subject.otherGold
dc.subject.otherErziehung
dc.subject.otherGeorges-Louis Leclerc de Buffon
dc.subject.otherRené-Antoine Ferchault de Reaumur
dc.subject.otherSpezies
dc.subject.otherZivilisierung
dc.titleDie Schöpfung zähmen
dc.title.alternativeMensch-Tier- und Geschlechterverhältnisse in der französischen Aufklärung
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.12907/978-3-593-46190-8
oapen.relation.isPublishedBy0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8
oapen.relation.isbn9783593461908
oapen.relation.isbn9783593520919
oapen.pages388
oapen.place.publicationWeinheim
dc.seriesnumber82
dc.abstractotherlanguageWas hat das Verhältnis zwischen Mensch und Tier mit Geschlecht zu tun? Diese Frage, die heute wieder aktuell ist, stellten sich in der französischen Aufklärung Naturforscher, Erzieherinnen und Moralisten. In einer Zeit, in der hitzig darüber debattiert wurde, was »die Natur« des Menschen im Allgemeinen und der Geschlechter im Besonderen sei, wurden Tiere zu einer wichtigen Vergleichsfolie. Aline Vogt zeigt, wie im 18. Jahrhundert Naturwissenschaftler durch eine neue Definition von Spezies versuchten, die in Gefahr geratenen Geschlechter- und Artengrenzen auf eine neue, heteronormative Grundlage zu stellen, wie Literaten männliche Gewalt mit Bezügen zur Tierwelt legitimierten und wie Gouvernanten den Zivilisierungsdiskurs nutzten, um sich als Erzieherinnen des Tiers im Menschen zu positionieren. Insbesondere Frauen wurde dabei eine vermittelnde Rolle zwischen Mensch und Tier zugeschrieben. Auch die Tiere selbst prägten diese Auseinandersetzungen: Hunde, Wölfe, Nutztiere und Insekten regten durch ihr Verhalten dazu an, über Unterschiede und Ähnlichkeiten verschiedener Lebewesen nachzudenken. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0


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