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dc.contributor.authorStracke, Elmar
dc.date.accessioned2025-11-29T23:57:41Z
dc.date.available2025-11-29T23:57:41Z
dc.date.issued2023
dc.date.submitted2025-05-28T15:19:56Z
dc.identifierONIX_20250528T171649_9783763973446_14
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103007
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/207169
dc.description.abstractDas kalendarische Alter ist die entscheidende Kennzahl für den Renteneintritt. Es sagt aber nur wenig über Gesundheit, Verdienst oder Motivation des einzelnen Menschen aus. Ist die Altersgrenze gerecht oder Willkür? Dieser Frage geht Elmar Stracke in seiner philosophischen Untersuchung nach. Im ersten Teil beleuchtet er die Gleichheit als wesentliche Grundlage moralphilosophischer Theorien, die unseren Sozialstaat prägen, und fragt nach der Besonderheit der Kategorie "Alter": Welche Dimensionen des Alters gibt es? Ist Altersdiskriminierung genauso zu behandeln wie Rassismus oder Sexismus? Und inwiefern lässt sich vom kalendarischen Alter auf die individuelle Lebenslage schließen? Die ausführliche Analyse des deutschen Rentensystems macht deutlich, dass bis heute unterschiedliche und teils widersprüchliche Gerechtigkeitsmaßstäbe an das Rentensystem und die Altersgrenzen angelegt werden. Schließlich wägt Elmar Stracke Argumente für und gegen kalendarische Altersgrenzen aus Sicht von Individuen und Gesellschaft unter den Stichpunkten Willkür, Effizienz und Gleichheit gegeneinander ab. Er konstatiert, dass kalendarische Altersgrenzen inhärent willkürlich sind. Da sich diese Willkür aber gleich und transparent verteilt, können sie in der gesellschaftlichen Praxis die gerechteste aller verfügbaren Optionen sein. Der Band ist ein wertvoller Beitrag zur praktischen Philosophie kalendarischer Altersgrenzen und bietet ein solides gerechtigkeitstheoretisches Fundament für Diskussionen zum Rentenalter.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesSozialwissenschaften heute
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QD Philosophy::QDT Topics in philosophy::QDTQ Ethics and moral philosophy
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology::JHBD Population and demography
dc.subject.otherAlter
dc.subject.otherPhilosophie
dc.subject.otherAltersgrenze
dc.subject.otherRente
dc.subject.otherSozialstaat
dc.subject.otherAltersdiskriminierung
dc.subject.otherGerechtigkeit
dc.subject.otherSozialphilosophie
dc.subject.otherMoralphilosophie
dc.subject.otherGleichheitsgrundsatz
dc.subject.otherPolitik
dc.subject.otherRentenpolitik
dc.subject.otherRentensystem
dc.subject.otherArbeitsmarkt
dc.subject.otherPension
dc.subject.otherRuhestand
dc.subject.otheraltern
dc.titleDie kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit?
dc.title.alternativeEine philosophische Untersuchung
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.3278/9783763973446
oapen.relation.isPublishedBy12101232-b020-4bd4-8db4-1fddbad6c45f
oapen.relation.isbn9783763973446
oapen.relation.isbn9783763973439
oapen.pages384
oapen.place.publicationBielefeld
dc.seriesnumber9
dc.abstractotherlanguageDas kalendarische Alter ist die entscheidende Kennzahl für den Renteneintritt. Es sagt aber nur wenig über Gesundheit, Verdienst oder Motivation des einzelnen Menschen aus. Ist die Altersgrenze gerecht oder Willkür? Dieser Frage geht Elmar Stracke in seiner philosophischen Untersuchung nach. Im ersten Teil beleuchtet er die Gleichheit als wesentliche Grundlage moralphilosophischer Theorien, die unseren Sozialstaat prägen, und fragt nach der Besonderheit der Kategorie "Alter": Welche Dimensionen des Alters gibt es? Ist Altersdiskriminierung genauso zu behandeln wie Rassismus oder Sexismus? Und inwiefern lässt sich vom kalendarischen Alter auf die individuelle Lebenslage schließen? Die ausführliche Analyse des deutschen Rentensystems macht deutlich, dass bis heute unterschiedliche und teils widersprüchliche Gerechtigkeitsmaßstäbe an das Rentensystem und die Altersgrenzen angelegt werden. Schließlich wägt Elmar Stracke Argumente für und gegen kalendarische Altersgrenzen aus Sicht von Individuen und Gesellschaft unter den Stichpunkten Willkür, Effizienz und Gleichheit gegeneinander ab. Er konstatiert, dass kalendarische Altersgrenzen inhärent willkürlich sind. Da sich diese Willkür aber gleich und transparent verteilt, können sie in der gesellschaftlichen Praxis die gerechteste aller verfügbaren Optionen sein. Der Band ist ein wertvoller Beitrag zur praktischen Philosophie kalendarischer Altersgrenzen und bietet ein solides gerechtigkeitstheoretisches Fundament für Diskussionen zum Rentenalter.


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