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dc.contributor.authorPantenburg, Volker
dc.date.accessioned2025-12-01T06:59:55Z
dc.date.available2025-12-01T06:59:55Z
dc.date.issued2006
dc.date.submitted2025-05-08T09:13:12Z
dc.identifierONIX_20250508_9783839419441_4
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/101368
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/207792
dc.description.abstract»C'est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache. Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd - zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht. Durch die Assoziation und Dissoziation unterschiedlicher Bildtypen - Malerei, Film, Fotografie - machen sie Filmdenken im Film sichtbar, überführen Blicke in Gesten und Gedanken. Farocki und Godard werden hier erstmalig ausführlich zueinander in Beziehung gesetzt. Als Filmemacher, Autoren, Bildforscher.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesFilm
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCT Media studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AT Performing arts::ATF Films, cinema
dc.subject.classificationthema EDItEUR::A The Arts::AB The arts: general topics::ABA Theory of art
dc.subject.otherFilmgeschichte
dc.subject.otherVisual Studies
dc.subject.otherFilmtheorie
dc.subject.otherFilm
dc.subject.otherBildwissenschaft
dc.subject.otherImage
dc.subject.otherArts
dc.subject.otherJean-Luc Godard
dc.subject.otherMedia Studies
dc.subject.otherHarun Farocki
dc.subject.otherBild
dc.subject.otherKunst
dc.subject.otherMedienwissenschaft
dc.titleFilm als Theorie
dc.title.alternativeBildforschung bei Harun Farocki und Jean-Luc Godard
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/9783839419441
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isbn9783839419441
oapen.relation.isbn9783899424409
oapen.imprinttranscript
oapen.pages324
dc.abstractotherlanguage»C'est le film qui pense«, sagt Jean-Luc Godard: Der Film mit seinen Bild- und Tonfolgen sei als eigenständige Form des Denkens aufzufassen und eröffne andere Reflexionsmöglichkeiten als die Sprache. Dabei ist dem Medium Film die theoretische Abstraktion scheinbar fremd - zu sehen ist stets Konkretes: Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein, Arbeiter kommen aus einem Fabriktor, eine Frau verkauft Zeitungen auf den Champs-Elysées. Angefangen mit den Montagetheorien des russischen Films hat es jedoch immer wieder Versuche gegeben, durch die Kombination von Einstellungen Theoretisches sichtbar zu machen; es nicht als Worte an die Bilder heranzutragen, sondern innerhalb des Mediums selbst zu artikulieren. Jean-Luc Godard und Harun Farocki arbeiten seit Jahrzehnten an einer solchen Praxis des »Films als Theorie«, in deren gedanklichem Zentrum der Schneideraum steht. Durch die Assoziation und Dissoziation unterschiedlicher Bildtypen - Malerei, Film, Fotografie - machen sie Filmdenken im Film sichtbar, überführen Blicke in Gesten und Gedanken. Farocki und Godard werden hier erstmalig ausführlich zueinander in Beziehung gesetzt. Als Filmemacher, Autoren, Bildforscher.


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