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dc.contributor.authorJung, Stefan
dc.date.accessioned2025-12-01T13:32:05Z
dc.date.available2025-12-01T13:32:05Z
dc.date.issued2026
dc.date.submitted2025-10-20T11:17:46Z
dc.identifierONIX_20251020T130859_9783658490010_86
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/107720
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/207941
dc.description.abstractIn diesem Open-Access-Buch wird untersucht, wie die zunehmende Nutzung von Volksabstimmungen die Wahlbeteiligung auf der lokalen Ebene beeinflusst. Mit der Einführung lokaler Volksabstimmungen in Deutschland und vielen anderen Staaten zu Beginn der 90er Jahre war auch die Hoffnung verbunden, die Beteiligung der Bürger*innen wiederzubeleben. Schließlich sank parallel die Beteiligung an lokalen Wahlen rapide. Ebenso gibt es aber auch die Befürchtung, Volksabstimmungen könnten die Krise der repräsentativen Demokratie noch verschärfen. Im Buch wird mit Fokus auf die Wahlbeteiligung der Frage nachgegangen, ob Volksabstimmungen das erhoffte Heilmittel oder eher Gift für die lokale repräsentative Demokratie sind. Mit einer innovativen und erstmals systematisch für die deutschen Bundesländer Bayern und Hessen durchgeführten Längsschnittanalyse wird gezeigt, dass lokale Volksabstimmungen die Kommunalwahlbeteiligung weder generell senken noch steigern. Stattdessen werden abhängig von Kontextfaktoren wie der Abstimmungsbeteiligung und der wirtschaftlichen Lage einer Gemeinde unerwartete positive wie auch negative Nebenwirkungen identifiziert. Das Buch liefert somit eine differenzierte Diagnose der Wirkungen von Volksabstimmungen auf die lokale Demokratie.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesPolitik gestalten - Kommunikation, Deliberation und Partizipation bei politisch relevanten Projekten; Social Science and Law (German Language); Social Sciences, Humanities and Law (excluding publishing partner content) (German language)
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPA Political science and theory
dc.subject.otherWahlbeteiligung
dc.subject.otherKommunalwahlbeteiligung
dc.subject.otherAbstimmungsbeteiligung
dc.subject.otherdirekte Demokratie
dc.subject.otherOpen Access
dc.titleVolksabstimmungen als Heilmittel oder Gift für die repräsentative Demokratie
dc.title.alternativeBürgerentscheide und Kommunalwahlbeteiligung in Bayern und Hessen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-658-49001-0
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isbn9783658490010
oapen.relation.isbn9783658490003
oapen.imprintSpringer VS
oapen.pages284
oapen.place.publicationWiesbaden
dc.abstractotherlanguageIn diesem Open-Access-Buch wird untersucht, wie die zunehmende Nutzung von Volksabstimmungen die Wahlbeteiligung auf der lokalen Ebene beeinflusst. Mit der Einführung lokaler Volksabstimmungen in Deutschland und vielen anderen Staaten zu Beginn der 90er Jahre war auch die Hoffnung verbunden, die Beteiligung der Bürger*innen wiederzubeleben. Schließlich sank parallel die Beteiligung an lokalen Wahlen rapide. Ebenso gibt es aber auch die Befürchtung, Volksabstimmungen könnten die Krise der repräsentativen Demokratie noch verschärfen. Im Buch wird mit Fokus auf die Wahlbeteiligung der Frage nachgegangen, ob Volksabstimmungen das erhoffte Heilmittel oder eher Gift für die lokale repräsentative Demokratie sind. Mit einer innovativen und erstmals systematisch für die deutschen Bundesländer Bayern und Hessen durchgeführten Längsschnittanalyse wird gezeigt, dass lokale Volksabstimmungen die Kommunalwahlbeteiligung weder generell senken noch steigern. Stattdessen werden abhängig von Kontextfaktoren wie der Abstimmungsbeteiligung und der wirtschaftlichen Lage einer Gemeinde unerwartete positive wie auch negative Nebenwirkungen identifiziert. Das Buch liefert somit eine differenzierte Diagnose der Wirkungen von Volksabstimmungen auf die lokale Demokratie.


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