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dc.contributor.authorGramlich, Noam
dc.date.accessioned2025-12-01T19:09:49Z
dc.date.available2025-12-01T19:09:49Z
dc.date.issued2025
dc.date.submitted2025-10-10T10:00:17Z
dc.identifierONIX_20251010T115506_9783593457499_5
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/106420
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/208083
dc.description.abstractAb 1893 begann die deutsche Kolonialmacht mit der Enteignung der Erz- und Mineralvermögen in Tsumeb im Norden des heutigen Namibia. Die florierende überregionale Kupferökonomie zwischen Haiǁom, Damara und Aawambo wurde sukzessive durch den Rohstoff-Frontier unterwandert. In drei Kapiteln betrachtet Noam Gramlich koloniale Kontinuitäten anhand von Fotografien, toxischen Überresten des Kupferabbaus und der weißen Ignoranz gegenüber afrikanischer Technologie. Im Anschluss an mediengeologische Ansätze zu Infrastrukturen, Elektroschrott und Extraktionsorten werden Vorstellungen von medialer Konnektivität herausgefordert und untersucht, wie die unscheinbare Kategorie des Rohstoffs in koloniale Prozesse von Rassifizierung und Vergeschlechtlichung eingelassen ist. Vor dem Hintergrund der Lücken im Kolonialarchiv steht die Suche nach alternativen Wissensarchiven im Zentrum. Aus einer weißen Perspektive erprobt die Studie ein verkörpertes und spekulatives Schreiben, das anti-koloniale, queere und feministische Perspektiven auf Kupfer vereint, um Möglichkeiten anti-extraktivistischer Widerstände, Vulnerabilitäten, Allianzen und Widersprüche zu thematisieren. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCT Media studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHM Anthropology::JHMC Social and cultural anthropology
dc.subject.otherAusbeutung
dc.subject.otherHarold Innis
dc.subject.otherKupferabbau
dc.subject.otherMedien und Rohstoffe
dc.subject.othermediengeologische Perspektive
dc.subject.otherMedientheorie
dc.subject.otherMedienwissenschaften
dc.subject.otherOpen Access
dc.subject.otherTsumeb
dc.subject.otherNamibia
dc.subject.otherVersklavung
dc.titleZur Kolonialität von Kupfer
dc.title.alternativeEine situierte Mediengeologie der Mine in Tsumeb
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.12907/978-3-593-45749-9
oapen.relation.isPublishedBy0f69b6af-bcbb-4af8-950c-28eba5295aa8
oapen.relation.isbn9783593457499
oapen.relation.isbn9783593518879
oapen.pages310
oapen.place.publicationWeinheim
dc.abstractotherlanguageAb 1893 begann die deutsche Kolonialmacht mit der Enteignung der Erz- und Mineralvermögen in Tsumeb im Norden des heutigen Namibia. Die florierende überregionale Kupferökonomie zwischen Haiǁom, Damara und Aawambo wurde sukzessive durch den Rohstoff-Frontier unterwandert. In drei Kapiteln betrachtet Noam Gramlich koloniale Kontinuitäten anhand von Fotografien, toxischen Überresten des Kupferabbaus und der weißen Ignoranz gegenüber afrikanischer Technologie. Im Anschluss an mediengeologische Ansätze zu Infrastrukturen, Elektroschrott und Extraktionsorten werden Vorstellungen von medialer Konnektivität herausgefordert und untersucht, wie die unscheinbare Kategorie des Rohstoffs in koloniale Prozesse von Rassifizierung und Vergeschlechtlichung eingelassen ist. Vor dem Hintergrund der Lücken im Kolonialarchiv steht die Suche nach alternativen Wissensarchiven im Zentrum. Aus einer weißen Perspektive erprobt die Studie ein verkörpertes und spekulatives Schreiben, das anti-koloniale, queere und feministische Perspektiven auf Kupfer vereint, um Möglichkeiten anti-extraktivistischer Widerstände, Vulnerabilitäten, Allianzen und Widersprüche zu thematisieren. https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode


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