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dc.contributor.authorMahir, Lukas
dc.date.accessioned2025-12-02T03:34:12Z
dc.date.available2025-12-02T03:34:12Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2025-06-02T12:28:32Z
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/103298
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/208287
dc.description.abstractIm Mittelpunkt der Untersuchung stehen vor allem sechs Bücher von ehemaligen Angehörigen der SS-Division „Totenkopf“, einem militärischen Großverband der Waffen-SS. Diese Erinnerungswerke, in denen die ehemaligen Mitglieder dieser Division ihre Erlebnisse auf Papier brachten, sind zwischen 2000 und 2016 erschienen und können als Teil der Nachkriegserinnerungsliteratur betrachtet werden. Mit der Veröffentlichung ihrer Memoiren haben die ehemaligen Mitglieder der Waffen-SS dazu beigetragen, Geschichtsbilder zu konstruieren, die das eigene Handeln sowie die Waffen-SS apologetisch und verklärend darstellen. Die vorliegende Arbeit untersucht diese Memoiren im Hinblick auf Erinnerungskonstruktionen, apologetische oder wahrheitsgemäße Argumentationen. Dabei werden die Schilderungen über den KZ-Wachdienst, die Ausbildung zum SS-Soldaten sowie die Kampfeinsätze bis 1942 kritisch analysiert und auf Konstruktionsmuster geprüft. In einem zweiten Teil der Arbeit werden dann die verschiedenen Rahmen- und Distributionsbedingungen der Erinnerungsliteratur näher beleuchtet. Hier stehen die Verlage, die die Memoiren der ehemaligen Mitglieder der Waffen-SS veröffentlicht haben, im Zentrum. Neben der generellen Nähe zum rechten politischen Spektrum sind die Herausgeber auch im Kontext rechtsradikaler und neonazistischer Netzwerke zu verorten.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesAusgezeichnete Abschlussarbeiten der Erlanger Geschichtswissenschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTT Invasion, conquest and occupation
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTZ Genocide and ethnic cleansing::NHTZ1 The Holocaust
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTX Violence, intolerance and persecution in history
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHW Military history::NHWL Modern warfare
dc.subject.otherWaffen-SS;"Totenkopfdivision";Zweiter Weltkrieg;Erinnerungsliteratur;Erinnerungskultur;Verlage;Kriegserinnerungen;Rechtsextremismus;Revisionismus
dc.titleDie SS-Division "Totenkopf" in der Kameradenliteratur
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.25593/978-3-96147-738-8
oapen.relation.isPublishedBy1f371af4-8a23-4f94-8cde-c498330500b7
oapen.relation.isbn9783961477371
oapen.collectionAG Universitätsverlage
oapen.pages155
oapen.place.publicationErlangen
dc.seriesnumber13
dc.abstractotherlanguageIm Mittelpunkt der Untersuchung stehen vor allem sechs Bücher von ehemaligen Angehörigen der SS-Division „Totenkopf“, einem militärischen Großverband der Waffen-SS. Diese Erinnerungswerke, in denen die ehemaligen Mitglieder dieser Division ihre Erlebnisse auf Papier brachten, sind zwischen 2000 und 2016 erschienen und können als Teil der Nachkriegserinnerungsliteratur betrachtet werden. Mit der Veröffentlichung ihrer Memoiren haben die ehemaligen Mitglieder der Waffen-SS dazu beigetragen, Geschichtsbilder zu konstruieren, die das eigene Handeln sowie die Waffen-SS apologetisch und verklärend darstellen. Die vorliegende Arbeit untersucht diese Memoiren im Hinblick auf Erinnerungskonstruktionen, apologetische oder wahrheitsgemäße Argumentationen. Dabei werden die Schilderungen über den KZ-Wachdienst, die Ausbildung zum SS-Soldaten sowie die Kampfeinsätze bis 1942 kritisch analysiert und auf Konstruktionsmuster geprüft. In einem zweiten Teil der Arbeit werden dann die verschiedenen Rahmen- und Distributionsbedingungen der Erinnerungsliteratur näher beleuchtet. Hier stehen die Verlage, die die Memoiren der ehemaligen Mitglieder der Waffen-SS veröffentlicht haben, im Zentrum. Neben der generellen Nähe zum rechten politischen Spektrum sind die Herausgeber auch im Kontext rechtsradikaler und neonazistischer Netzwerke zu verorten.


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