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dc.contributor.editorGerber, Jan
dc.contributor.editorGraf, Philipp
dc.contributor.editorPollmann, Anna
dc.date.accessioned2025-12-02T08:01:10Z
dc.date.available2025-12-02T08:01:10Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2025-08-07T16:02:40Z
dc.identifierONIX_20250807T175817_9783666317361_27
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/105121
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/208364
dc.description.abstractAktuelle Kontroversen um die „Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945 einige Zeit dauerte, bis die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang. Dieser Sammelband geht den Ursachen dafür nach, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der politischen und Ideengeschichte des Kalten Krieges zusammenführt. Dabei zeichnen die deutsch- und englischsprachigen Beiträge nicht einfach die verspätete Rezeptionsgeschichte oder die offizielle Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Staaten nach. Vielmehr rücken sie die Frage nach der latenten Wirkung des Ereignisses ins Zentrum der Betrachtung, die wesentlich von nationalen Besonderheiten bestimmt wurde, und nähern sich diesen länderspezifischen Konstellationen über paradigmatische Biografien der politischen Linken an. Der Band bietet somit nicht nur einen innovativen Zugang zur Historisierung der 1950er und 1960er Jahre, sondern leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Möglichkeit eines multiperspektivischen Gedächtnisses.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHD European history
dc.subject.classificationthema EDItEUR::N History and Archaeology::NH History::NHT History: specific events and topics::NHTZ Genocide and ethnic cleansing::NHTZ1 The Holocaust
dc.subject.otherHolocaust
dc.subject.otherZivilisationsbruch
dc.subject.otherErmordung der europäischen Juden
dc.subject.otherErinnerungskultur
dc.subject.other1950er und 1960er Jahre
dc.titleGeschichtsoptimismus und Katastrophenbewusstsein
dc.title.alternativeEuropa nach dem Holocaust
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.13109/9783666317361
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isbn9783666317361
oapen.relation.isbn9783647317366
oapen.relation.isbn9783525317365
oapen.imprintVandenhoeck & Ruprecht
oapen.pages535
oapen.place.publicationGöttingen
dc.abstractotherlanguageAktuelle Kontroversen um die „Singularität des Holocaust" übergehen oftmals, dass es nach 1945 einige Zeit dauerte, bis die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden in das Bewusstsein der europäischen Gesellschaften drang. Dieser Sammelband geht den Ursachen dafür nach, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der politischen und Ideengeschichte des Kalten Krieges zusammenführt. Dabei zeichnen die deutsch- und englischsprachigen Beiträge nicht einfach die verspätete Rezeptionsgeschichte oder die offizielle Erinnerungskultur in verschiedenen europäischen Staaten nach. Vielmehr rücken sie die Frage nach der latenten Wirkung des Ereignisses ins Zentrum der Betrachtung, die wesentlich von nationalen Besonderheiten bestimmt wurde, und nähern sich diesen länderspezifischen Konstellationen über paradigmatische Biografien der politischen Linken an. Der Band bietet somit nicht nur einen innovativen Zugang zur Historisierung der 1950er und 1960er Jahre, sondern leistet auch einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Möglichkeit eines multiperspektivischen Gedächtnisses.


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